A Temple in Agrigento, Sicily Gustaf Söderberg (1799-1875)
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Gustaf Söderberg – A Temple in Agrigento, Sicily
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft und erdverbunden. Das warme Braun des Steins kontrastiert mit dem Grün der Vegetation im Vordergrund und den grauen, leicht bedrohlich wirkenden Wolken am Himmel. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck von Alter und Verfall, doch gleichzeitig auch von einer gewissen Würde und Beständigkeit.
Die Komposition ist klar und geradlinig. Der Tempel füllt fast das gesamte Bildformat aus und wird durch die horizontale Linie des Horizonts unterstrichen. Im Hintergrund erkennen wir weitere, kleinere Ruinenstrukturen, die in der Ferne verschwimmen und den Eindruck einer weitläufigen archäologischen Stätte vermitteln.
Die Darstellung ist nicht rein beschreibend; sie evoziert eine Atmosphäre von Melancholie und Kontemplation. Der Tempel wirkt verlassen und einsam, ein Zeuge vergangener Zeiten und Kulturen. Die Wolken am Himmel könnten als Symbol für die Vergänglichkeit des Lebens interpretiert werden, während der Tempel selbst für die Beständigkeit der Kunst und Architektur steht.
Es liegt eine gewisse Spannung zwischen dem monumentalen Charakter der Baukunst und der scheinbaren Isolation inmitten der Natur vor. Der Betrachter wird dazu angeregt, über die Geschichte dieses Ortes nachzudenken, über die Menschen, die ihn einst bewohnten, und über das Verhältnis von Mensch und Zeit. Die Darstellung scheint weniger an einer genauen Wiedergabe des architektonischen Detailses interessiert zu sein als vielmehr an der Vermittlung eines Gefühls für die Erhabenheit und den Verfall der klassischen Welt.