Magnus I, dead 1543, Duke of Saxony-Lauenburg, Catherine (1488-1563), Princess of Braunschweig Unknown painters
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Unknown painters – Magnus I, dead 1543, Duke of Saxony-Lauenburg, Catherine (1488-1563), Princess of Braunschweig
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Mann, links positioniert, trägt eine dunkle, aufwändige Kopfbedeckung, die mit Pelz besetzt ist. Seine Kleidung, bestehend aus einer schwarzen Hose und einem darüberliegenden Gewand, unterstreicht seine Würde und seinen Rang. Die Haltung ist aufrecht, fast steif, was einen Eindruck von Autorität vermittelt. Er blickt direkt in die Betrachterperspektive, eine Geste der Selbstbehauptung und des Anspruchs.
Die Frau, rechts dargestellt, trägt ein dunkelblaues Kleid mit einem hohen Kragen und einer kunstvollen Stickerei. Ihre Haltung ist etwas zurückhaltender als die ihres Gemahls, doch ihre aufrechte Körperhaltung zeugt ebenfalls von ihrem hohen Stand. Auch sie blickt dem Betrachter entgegen, wenn auch mit einem etwas sanfteren Ausdruck. Die Details ihrer Kleidung – das feine Gewebe, die Stickereien – deuten auf Reichtum und gesellschaftlichen Einfluss hin.
Der Hintergrund ist schlicht gehalten: ein goldfarbener Vorhang, der eine gewisse Prachtlichkeit suggeriert, ohne von den dargestellten Personen abzulenken. Die Farbgebung insgesamt ist düster und gedeckt, was dem Porträt einen ernsten und feierlichen Charakter verleiht. Die Beleuchtung ist gleichmäßig verteilt, wodurch die Gesichter und Gewänder klar hervorgehoben werden.
Unterhalb der Figuren befindet sich ein Wappen, das vermutlich die Familienwappen beider Personen repräsentiert. Die Inschrift darunter liefert zusätzliche Informationen über die Identität der Dargestellten und deren Lebensdaten.
Subtextuell lässt sich erkennen, dass es sich um eine Inszenierung handelt. Die Künstlichkeit der Pose, die starre Haltung und die schlichte Kulisse deuten darauf hin, dass das Hauptziel nicht darin bestand, eine realistische Darstellung zu schaffen, sondern vielmehr ein Bild von Macht, Stabilität und Kontinuität zu vermitteln. Die Betonung liegt auf dem Repräsentativen, weniger auf der individuellen Persönlichkeit der Dargestellten. Es ist ein Porträt, das dazu diente, den Status und die Legitimität des Herrscherpaares für die Nachwelt festzuhalten.