Mountain landscape with deserted river, classical ruins and shepherds Lodewijk (Pozzoserrato) Toeput (1550-1605)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Lodewijk Toeput – Mountain landscape with deserted river, classical ruins and shepherds
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Vordergrund sind menschliche Figuren zu erkennen: Hirten mit ihren Tieren. Sie scheinen in die Szenerie eingebettet, fast unsichtbar, als wären sie Teil der Natur selbst. Ihre Gesten wirken ruhig und nachdenklich, ihre Kleidung schlicht und unauffällig. Links im Bild gruppiert sich eine weitere Personenansammlung um einen Baumstumpf, deren Tätigkeit nicht eindeutig erkennbar ist – möglicherweise eine Szene des Verweilens oder einer stillen Besinnung.
Ein markantes Element der Komposition bilden die klassische Ruinen, die sich in der Mitte des Bildes erheben. Sie sind teilweise von Vegetation überwuchert und wirken verlassen und verfallen. Diese Elemente deuten auf den Lauf der Zeit und den Wandel der Zivilisation hin. Die Architektur wirkt monumental, doch ihre Zerstörung unterstreicht die Vergänglichkeit menschlicher Errungenschaften.
Die Berglandschaft selbst ist dicht bewachsen, mit dunklen Nadelbäumen und Felsformationen. Ein einzelnes, hoch oben gelegenes Schloss oder eine Burgruine krönt einen der Berggipfel und verstärkt den Eindruck von Isolation und Abgeschiedenheit. Der Himmel ist düster und bedeckt, was die Stimmung zusätzlich verdunkelt.
Die Komposition suggeriert ein Gefühl der Einsamkeit und des Verfalls. Die Ruinen stehen im Kontrast zur unberührten Natur, was eine Reflexion über das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt anregt. Es scheint, als ob die Hirten und ihre Herden in einer Welt existieren, die von vergangenen Zeiten und dem Lauf der Zeit geprägt ist. Die Szene vermittelt eine tiefe Sehnsucht nach Frieden und Kontemplation, doch gleichzeitig auch ein Gefühl der Melancholie angesichts der Vergänglichkeit aller Dinge. Die Darstellung könnte als Allegorie auf die menschliche Existenz interpretiert werden, eingebettet in einen größeren, unpersönlichen kosmischen Rahmen.