Olaus Magnus – Carta Marina, 1539, Section F: Moscow Antique world maps HQ
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Antique world maps HQ – Olaus Magnus - Carta Marina, 1539, Section F: Moscow
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Komposition ist dicht und informell. Küstenlinien sind detailliert ausgearbeitet, wobei die Form der Landmassen oft stark stilisiert und vereinfacht ist, um die Übersichtlichkeit zu wahren. Zahlreiche kleine Symbole und Zeichnungen bevölkern die Karte: Schiffe auf dem Meer, kleine Darstellungen von Städten und Burgen, sowie stilisierte Darstellungen von Vegetation und Tieren.
Besonders auffällig ist die Darstellung der Flussmündungen und Küstenlinien. Der Eindruck entsteht, dass das Land in ein dichtes Netz von Flüssen und Wasserläufen zerfällt. Die Darstellung der Vegetation, bestehend aus kleinen, stiliserten Bäumen und Büschen, betont die Wildheit und Unberührtheit der Landschaft.
Die Beschriftungen sind in lateinischer Sprache gehalten und geben Aufschluss über die benannten Orte, Flüsse und Regionen. Die Nomenklatur offenbart den europäischen Blickwinkel auf die Region, wobei viele Orte mit lateinischen Namen versehen sind, die sich oft an historischen oder biblischen Beispielen orientieren. Die Höhenangaben am rechten Kartenrand, in Form von Gradzahlen, sind ein weiterer Indikator für den wissenschaftlichen Anspruch der Karte.
Neben der rein geografischen Information vermittelt die Karte auch subtile kulturelle und politische Botschaften. Die Darstellung von Schiffen und Städten suggeriert eine gewisse wirtschaftliche Aktivität und menschliche Präsenz in der Region. Gleichzeitig wird ein Eindruck von Distanz und Fremdheit vermittelt, da die Darstellung der Landschaft und Bevölkerung stark stilisiert und vereinfacht ist. Die Platzierung von religiösen Symbolen oder Darstellungen von fiktiven Wesen deutet zudem auf ein Interesse an der Vermittlung von Wissen über die Entdeckung und Eroberung unbekannter Gebiete hin.
Insgesamt zeigt diese Kartenansicht eine komplexe und vielschichtige Darstellung einer Region, die sowohl geografische als auch kulturelle und politische Aspekte widerspiegelt. Sie ist ein Zeugnis des europäischen Wissensstandes und der europäischen Interessen im 16. Jahrhundert.