Self-Portrait (ca 1700) Marcellus Laroon the Elder (1653-1702)
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Marcellus Laroon the Elder – Self-Portrait (ca 1700)
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Der Mann trägt eine üppige, graue Perücke, die typisch für den Beginn des 18. Jahrhunderts ist und seinen gesellschaftlichen Status unterstreicht. Sein Gesicht ist sorgfältig modelliert, wobei Licht und Schatten genutzt werden, um seine Gesichtszüge hervorzuheben – insbesondere die markanten Wangenknochen und die leicht herabgezogene Mundlinie. Die Haut wirkt blass, was im Kontrast zu der dunklen Kleidung steht.
Er trägt ein dunkles Gewand, das mit einem rosafarbenen Überwurf bedeckt ist, dessen Textur durch Pinselstriche angedeutet wird. In seiner rechten Hand hält er eine Palette und einen Bund von Pinseln, die eindeutig auf seine Tätigkeit als Künstler hinweisen. Die Palette ist mit Farbresten übersät, was den Eindruck von Arbeit und Kreativität verstärkt.
Die Komposition wirkt formal und distanziert. Der Mann nimmt fast das gesamte Bildformat ein, was ihm Monumentalität verleiht. Der dunkle Hintergrund trägt zur Betonung seiner Gestalt bei und erzeugt eine gewisse Tiefe.
Subtextuell scheint die Darstellung eine Aussage über den Künstler als Individuum zu treffen – nicht nur als Handwerker, sondern auch als Persönlichkeit mit Autorität und Selbstverständnis. Die Perücke und das Gewand signalisieren Zugehörigkeit zur gehobenen Gesellschaftsschicht, während die Pinsel und die Palette seine künstlerische Identität betonen. Die direkte Blickrichtung erzeugt eine intime Verbindung zum Betrachter, fast so, als würde der Künstler ihn in seinen kreativen Prozess einladen oder ihn um Anerkennung bitten. Insgesamt vermittelt das Porträt den Eindruck eines Mannes, der sich seiner Fähigkeiten bewusst ist und seinen Platz in der Welt gefunden hat.