Portrait of David Friedlander Friedrich Georg Weitsch (1758-1828)
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Friedrich Georg Weitsch – Portrait of David Friedlander
Ort: Old and New National Galleries, Museum Berggruen (Alte und Neue Nationalgalerie, Museum Berggruen), Berlin.
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Der Mann trägt einen auffälligen, roten Hut, der die Aufmerksamkeit des Betrachters sofort auf sich zieht. Das Rot steht in starkem Kontrast zum dunklen Braun seines Umhangs und dem gedämpften Ton seiner Haut. Der Umhang selbst ist locker drapiert und verleiht dem Bild eine gewisse Dynamik. Die Darstellung der Textilien deutet auf eine sorgfältige Beobachtung des Lichtfalls hin, wobei die Falten und Strukturen durch subtile Schattierungen modelliert sind.
Der Hintergrund ist fast vollständig in Dunkelheit getaucht, was den Fokus voll und ganz auf die Figur lenkt. Diese Reduktion des Hintergrunds verstärkt zudem das Gefühl der Isolation oder Abgeschiedenheit, das von dem Porträtierten ausgeht.
Die Komposition wirkt ruhig und beherrscht. Die Pose des Mannes strahlt Würde und Selbstbeherrschung aus. Es entsteht ein Eindruck von innerer Stärke und intellektueller Tiefe. Der Blick, der weder direkt den Betrachter ansieht noch völlig abwendet, suggeriert eine gewisse Distanz, aber auch die Möglichkeit einer stillen Verbindung.
Es lässt sich vermuten, dass es sich um das Porträt eines Mannes handelt, dem gesellschaftliche Bedeutung zukommt oder der zumindest einen gewissen Status innehat. Der Hut könnte ein Zeichen von Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgruppe oder einem Geheimbund sein, obwohl dies rein spekulativ ist. Die Gesamtwirkung des Bildes ist von Ernsthaftigkeit und Kontemplation geprägt; es handelt sich um eine Darstellung eines Individuums, das in die Welt hineinblickt und gleichzeitig seine eigene innere Haltung bewahrt.