Santvoort, Dirck Dircksz. van – Het gezin van Dirck Bas Jacobsz, burgemeester van Amsterdam, 1634 - 1635 Rijksmuseum: part 1
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Rijksmuseum: part 1 – Santvoort, Dirck Dircksz. van -- Het gezin van Dirck Bas Jacobsz, burgemeester van Amsterdam, 1634 - 1635
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Links von der sitzenden Paarstellung stehen mehrere jüngere Personen, vermutlich Kinder und deren Partner. Die Kleidung ist präzise und zeugt von Status – Rüschenhemden, dunkle Mäntel, bestickte Weste. Besonders auffällig ist die Detailgenauigkeit bei der Darstellung der Stoffe und Verzierungen. Die Farbigkeit ist gedämpft, dominiert von dunklen Tönen, die aber durch die hellen Rüschen und die glänzenden Details akzentuiert werden.
Ein kleiner Hund, ebenfalls in einer detailreichen Darstellung, sitzt vor dem jüngsten Mitglied der Familie, einem kleinen Kind in gestreifter Kleidung. Diese Detailtreue im Tierbild deutet auf eine besondere Wertschätzung für den Hund als Familienmitglied hin.
Die Personen sind nicht in einer natürlichen, gesprächigen Pose dargestellt, sondern wirken eher steif und formell, fast wie für eine Inszenierung. Die Augen schauen oft geradeaus, was einen Eindruck von Würde und Selbstbeherrschung vermittelt.
Der Hintergrund ist schlicht gehalten, mit einem geometrischen Muster auf dem Boden, das den Blick lenkt und die Komposition stabilisiert. Die wenigen Gegenstände, die im oberen Bereich sichtbar sind, scheinen dekorative Elemente zu sein, deren Bedeutung für die Gesamtaussage der Darstellung jedoch nicht unmittelbar erkennbar ist.
Subtextuell deutet die Anordnung und Kleidung der Personen auf ein Familienporträt hin, das nicht nur die Äußerlichkeiten, sondern auch den sozialen Status und die gesellschaftliche Position der Familie darstellen soll. Die dunklen Farben und die formelle Inszenierung lassen eine gewisse Schwere und Ernsthaftigkeit erkennen, die möglicherweise die bürgerliche Moralvorstellung des 17. Jahrhunderts widerspiegelt. Die Präsenz des Hundes könnte ebenfalls auf die Bedeutung von Loyalität und Treue als Werten hinweisen, die dieser Familie wichtig waren.