Cows (after Jorsaens) Vincent van Gogh (1853-1890)
Vincent van Gogh – Cows (after Jorsaens)
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Maler: Vincent van Gogh
Ort: Fine Art Museum (Musée des Beaux Arts), Lille.
Das Gemälde "Kühe" ist eines der jüngsten Werke Van Goghs. Es wurde im Mai 1890 in der Stadt Auvers gemalt. Es wurde von einer Radierung von Gachet inspiriert, die 1873 nach einem Werk von Jordaens im Museum von Lille entstand. Van Gogh war von dem Schwarz-Weiß-Bild so begeistert, dass er das fertige Werk bereits am nächsten Tag seinem Freund Paul-Ferdinand Gachet zeigte. Der Künstler färbte es nicht nur neu, sondern hauchte ihm sein eigenes Leben ein, indem er den Kühen nicht nur ihre Farben zurückgab, sondern auch eine völlig neue Umgebung um sie herum schuf, die einzigartig für Van Gogh war.
Beschreibung von Vincent Willem van Goghs Gemälde Die Kühe
Das Gemälde "Kühe" ist eines der jüngsten Werke Van Goghs. Es wurde im Mai 1890 in der Stadt Auvers gemalt. Es wurde von einer Radierung von Gachet inspiriert, die 1873 nach einem Werk von Jordaens im Museum von Lille entstand. Van Gogh war von dem Schwarz-Weiß-Bild so begeistert, dass er das fertige Werk bereits am nächsten Tag seinem Freund Paul-Ferdinand Gachet zeigte.
Der Künstler färbte es nicht nur neu, sondern hauchte ihm sein eigenes Leben ein, indem er den Kühen nicht nur ihre Farben zurückgab, sondern auch eine völlig neue Umgebung um sie herum schuf, die einzigartig für Van Gogh war. Die fünf mahagonifarbenen Kühe grasen auf einer sattgrünen Wiese vor einem türkisgrünen, sonnendurchfluteten Hintergrund.
Das Gemälde fasziniert durch seine ungewöhnlichen Kontraste, seine Dynamik, seine Farben und die energische Modulation der Farbgebung.
Van Gogh gab die Malweise der Maler des 17. Jahrhunderts nur zaghaft und grob wieder; das Werk von Jordaens beeindruckte ihn mehr durch seine Ausdruckskraft und Genialität. Und durch die geduldige Konturierung und die Kraft seiner Pinselstriche näherte er sich dem Malstil der flämischen Maler des 17. Jahrhunderts an, aber die Kraft der Farben und die akzentuierten Pinselstriche vermittelten die Individualität Vincent van Goghs. Die Farbpalette, das Streben nach Klarheit des Tons, die Kraft der Farben und die Intensität des Sonnenlichts in diesem Gemälde machen deutlich, dass es sich um das Werk eines großen Künstlers handelt.
Die "Kühe" zeichnen sich durch Dynamik, Farbe, Sättigung, Helligkeit, Ornamentik und Symbolik aus und offenbaren das Wesen von Van Goghs Malstil. Er kopierte nicht das Werk eines anderen Autors, sondern offenbarte darin einfach die nördliche Natur seiner Seele.
Das Gemälde "Kühe" befindet sich heute im Museum der Schönen Künste in Lille, Frankreich.
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Die Komposition ist durch eine klare Trennung in Vorder- und Hintergrund gekennzeichnet. Im Vordergrund dominieren die Kühe, während der Hintergrund aus einer wogenden, grasbewachsenen Ebene besteht, die in einem hellen Gelb-Grün gehalten ist. Ein einzelner, schwarzer Vogel schwebt am oberen Bildrand und bildet einen Kontrapunkt zu den warmen Farbtönen der Tiere.
Die Darstellung der Kühe wirkt weder idyllisch noch romantisch. Vielmehr entsteht ein Eindruck von Stärke und Unbeugsamkeit. Die Tiere wirken fast wie Statuen, ihre starren Posen und die wenig detaillierten Gesichtszüge verstärken diesen Eindruck. Die fehlende Individualisierung der Tiere lässt sie zu archetypischen Vertretern ihrer Art werden.
Die Wahl der Farben trägt wesentlich zur Wirkung des Gemäldes bei. Das intensive Grün des Hintergrundes erzeugt einen Kontrast zu den rötlich-braunen Tönen der Kühe und verstärkt deren Präsenz. Die leuchtende Farbe des Hintergrunds könnte auch als Symbol für Fruchtbarkeit und Wachstum interpretiert werden.
Ein möglicher Subtext des Werkes könnte die Darstellung der bäuerlichen Arbeit und der Verbundenheit des Menschen mit der Natur sein. Allerdings wird diese Thematik nicht in einer idealisierten Form dargestellt, sondern vielmehr in einer nüchternen, fast schon abstrukten Weise. Die vereinfachten Formen und die grobe Malweise lassen Raum für verschiedene Interpretationen und vermitteln ein Gefühl von zeitloser Kraft und Beständigkeit. Es könnte auch eine Auseinandersetzung mit der Reduktion der Natur auf ihre grundlegenden Elemente dargestellt werden.