Skiss till porträtt av Karl XV (1826-1872), konung av Sverige och Norge, g.m. Lovisa, prinsessa av Nederländerna Edvard Perséus (1841-1890)
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Edvard Perséus – Skiss till porträtt av Karl XV (1826-1872), konung av Sverige och Norge, g.m. Lovisa, prinsessa av Nederländerna
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Farbgebung ist gedämpft und dominiert von dunklen Brauntönen, Olivgrün und Schwarz. Diese Farbwahl erzeugt eine Atmosphäre der Schwere und Kontemplation. Das Licht fällt von links auf das Gesicht, wodurch die Struktur der Haut und des Bartes betont wird. Die Schatten sind tief und tragen zur Dramatik des Bildes bei.
Der Mann trägt einen dunklen Anzug mit einem helleren Kragen oder einer Schärpe, die am unteren Bildrand angedeutet ist. Diese Details lassen vermuten, dass es sich um eine Person von Rang handelt, ohne jedoch zu sehr ins Detail zu gehen. Der Bart ist dicht und sorgfältig gestutzt, was auf einen gewissen gesellschaftlichen Status hindeutet.
Die Malweise wirkt skizzenhaft und unvollendet. Die Pinselstriche sind sichtbar und geben dem Bild eine gewisse Spontaneität. Es scheint sich um eine Vorstudie für ein formelleres Porträt zu handeln, in der die grundlegenden Gesichtszüge und die charakteristische Haltung festgehalten werden sollten.
Die Subtexte des Gemäldes lassen sich auf verschiedene Weise interpretieren. Der ernste Blick des Mannes könnte Autorität und Würde ausdrücken, aber auch eine gewisse Melancholie oder innere Zerrissenheit andeuten. Die dunkle Farbgebung verstärkt diesen Eindruck von Tiefe und Komplexität. Es entsteht ein Gefühl der Distanz zwischen dem Porträtierten und dem Betrachter, als ob er in seine eigenen Gedanken versunken wäre. Die Unvollständigkeit des Gemäldes trägt dazu bei, dass die Persönlichkeit des Mannes nicht vollständig enthüllt wird, sondern eher eine Momentaufnahme seines Wesens eingefangen wird. Es ist ein Bild, das mehr Fragen aufwirft als beantwortet und den Betrachter zur eigenen Interpretation anregt.