Maria Agnes Claesson (1843- after 1903), married to the artist Edvard Perséus Edvard Perséus (1841-1890)
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Edvard Perséus – Maria Agnes Claesson (1843- after 1903), married to the artist Edvard Perséus
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Farbgebung ist gedämpft und warm gehalten. Dominieren Braun- und Grautöne, die durch subtile Akzente von Rosa im Teint und Blau der Ohrringe ergänzt werden. Die Kleidung, ein hochgeschlossenes Oberteil mit einer auffälligen, ornamentierten Halskrause, deutet auf einen gewissen gesellschaftlichen Status hin. Ein einzelner floraler Embellishment findet sich in ihrem Haar.
Die Malweise ist charakteristisch für die Zeit; eine gewisse Impressionistische Tendenz zeigt sich in der lockeren Pinselführung und dem Verzicht auf scharfe Konturen. Die Textur des Gewebes wird durch sichtbare Pinselstriche angedeutet, was dem Bild eine haptische Qualität verleiht.
Der Blick der Frau ist von einer gewissen Tiefe geprägt. Er scheint sowohl nach innen gerichtet als auch den Betrachter direkt anzusprechen. Dies erzeugt eine gewisse Intimität und lädt zu Spekulationen über ihre Persönlichkeit ein. Die leicht gesunkene Mundwinkel könnte auf eine innere Nachdenklichkeit oder sogar Trauer hindeuten, während die Klarheit des Blicks Stärke und Selbstbeherrschung suggeriert.
Die Komposition ist schlicht gehalten, was den Fokus voll und ganz auf das Subjekt lenkt. Der dunkle Hintergrund verstärkt diesen Effekt und lässt die Frau noch stärker hervortreten. Die Signatur des Künstlers in der oberen rechten Ecke, unauffällig integriert, bestätigt die Autorschaft und datiert das Werk.
Subtextuell könnte das Porträt als eine Reflexion über Weiblichkeit im späten 19. Jahrhundert interpretiert werden – ein Bild einer Frau, die sowohl gesellschaftlichen Konventionen unterworfen ist (erkennbar an der Kleidung) als auch eine eigene innere Welt besitzt, die in ihrem Blick zum Ausdruck kommt. Es könnte sich um eine Darstellung von Stärke und Verletzlichkeit handeln, die für viele Frauen dieser Zeit charakteristisch war. Die subtile Melancholie im Gesichtsausdruck lässt zudem auf mögliche persönliche Herausforderungen oder Lebensumstände schließen, die das Subjekt prägten.