Perugia Altarpiece – St Catherine of Siena and St Jerome Fra Angelico (1400-1455)
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Fra Angelico – Perugia Altarpiece - St Catherine of Siena and St Jerome
Ort: National Gallery of Umbria (Galleria Nazionale dell’Umbria), Perugia.
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Auf der linken Seite sehen wir eine Frau, gekleidet in eine elfenbeinfarbene Tunika unter einem tiefblauen Umhang. Ihr Haupt ist von einem weißen Schleier bedeckt, der ein Gefühl von Bescheidenheit und Hingabe vermittelt. Sie hält ein kleines, rotes Buch in der Hand, das möglicherweise für ihre Verbindung zur Schrift oder zur Heiligen Schrift steht. Ihr Blick ist nach unten gerichtet, ein Zeichen der Andacht oder der Kontemplation.
Rechts von ihr befindet sich ein Mann mit einem langen, grauen Bart und kahlrasiertem Kopf. Er ist in eine tiefrote Robe gehüllt. In seinen Händen hält er ebenfalls ein Buch, dessen Seiten offen sind. Seine Pose wirkt etwas nachdenklich und er blickt leicht nach oben, als ob er in Gedanken versunken wäre. Ein kleiner, roter Hut liegt am unteren Bildrand vor ihm.
Die Farbgebung ist charakteristisch für die Epoche: der Einsatz von kräftigen, leuchtenden Farben, insbesondere Blau, Rot und Elfenbein, in Kombination mit dem dunklen Hintergrund schafft einen starken Kontrast und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Details der Gewänder und Gesichtszüge. Die Goldhinterleuchtung verleiht der Darstellung eine besondere Würde und Symbolkraft.
Es lässt sich vermuten, dass die Malerei Teil eines größeren Altarpieces war. Die schmalen, vertikalen Felder deuten darauf hin, dass die Figuren als flankierende Elemente einer zentralen Darstellung gedacht waren. Die Wahl der Heiligen – eine mystische Frau und ein Gelehrter – könnte auf die Verbindung von spiritueller Erkenntnis und intellektueller Suche hindeuten. Das Buch in den Händen beider Figuren unterstreicht die Bedeutung von Wissen und Glauben. Die unterschiedlichen Attribute – der Schleier für die Frau, der Hut für den Mann – lassen auf unterschiedliche Lebenswege schließen, die beide jedoch in der Spiritualität zusammenfinden. Die dunkle Umgebung betont die Isolation und die innere Einkehr der dargestellten Figuren.