Storm. Rain. 1899 Isaac Ilyich Levitan (1860-1900)
Isaac Ilyich Levitan – Storm. Rain. 1899
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Maler: Isaac Ilyich Levitan
Dieses Bild wurde 1899 gemalt und ist eines der letzten großen Werke des großen Künstlers. Dem Betrachter bietet sich ein Blick auf einen kalten Herbsthimmel. Mit grauen, zerrissenen Wolken. Ein dichter Nebel breitet sich über den halben Himmel aus. Ein Gewitter ist im Anmarsch. Schräge Regenströme bedecken den gesamten sichtbaren Raum. Der Wind zerreißt das vom Sturm verdunkelte Gras und fegt es mit vergilbtem, frischem Sägemehl zusammen.
Beschreibung des Gemäldes "Der Sturm" von Isaac Levitan. Regen."
Dieses Bild wurde 1899 gemalt und ist eines der letzten großen Werke des großen Künstlers.
Dem Betrachter bietet sich ein Blick auf einen kalten Herbsthimmel. Mit grauen, zerrissenen Wolken. Ein dichter Nebel breitet sich über den halben Himmel aus. Ein Gewitter ist im Anmarsch.
Schräge Regenströme bedecken den gesamten sichtbaren Raum. Der Wind zerreißt das vom Sturm verdunkelte Gras und fegt es mit vergilbtem, frischem Sägemehl zusammen. Die Windböen sind so stark, dass die dünnen Birken zu Boden geknickt werden.
Im Hintergrund sind die gleichen gebogenen Baumsilhouetten zu sehen. Die Baumstümpfe und das ordentlich aufgestapelte Brennholz stehen dem Treiben gelassen gegenüber. Der kalte Regenguss bewässert auch sie. Und ihr Erscheinungsbild ist düster und einsam.
Der bedeutende russische Landschaftsmaler war der erste, dem es gelang, die traurige Kraft der unermesslichen Weite des russischen Unwetters zu vermitteln. Der Betrachter sieht in dem Bild eine Intensivierung der Erzählung durch den Einsatz malerischer und kompositorischer Mittel des Künstlers.
Hier kann man die Ungewöhnlichkeit des Themas und die Ausdruckskraft der Interpretation beobachten. Der Hauptton des Gemäldes ist schwer, kalt und in rötlichen Tönen gehalten. Es werden auch warme Farben verwendet, aber der Künstler hat sie absichtlich gedämpft.
Der Betrachter sieht, dank breiter Pinselstriche, Gras und Sägemehl chaotisch verstreut. Und alles scheint vom Wind verweht zu werden, der von irgendwoher hereinweht. Das Bild der Birken am Horizont und des Himmels wurde mit leichten Strichen erstellt. Für die Darstellung wurden dunkle, fast schwarze Töne sowie helles Grau verwendet.
Das Gemälde kann wegen seiner Ausdehnung und der Biegung der Bäume als Panorama bezeichnet werden. Im Jahr 1899 fand eine Wanderausstellung statt, auf der auch dieses Werk ausgestellt wurde. Es hatte eine nervöse, ausdrucksstarke Behandlung und ein ausdrucksstarkes Thema, so dass es sofort bemerkt wurde.
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Im Vordergrund stehen gestapelte Holzscheite. Sie sind ordentlich aufgeschichtet, aber wirken dennoch verloren und ungeschützt angesichts des tobenden Wetters. Die Holzscheite bilden eine Art Barriere, die den Blick ins Unendliche lenkt, jedoch auch eine gewisse Enge und Gefangenheit suggeriert.
Hinter den Holzstapeln ragen einige Birkenbäume empor, deren Stämme sich unter dem Einfluss des Sturms krümmen und biegen. Ihre Äste sind fast vollständig entblättert und wirken wie gebrochene Arme. Ein gefällter Baumstamm im Vordergrund verstärkt den Eindruck von Zerstörung und Vergänglichkeit.
Die Farbgebung der Erde und der Vegetation ist ebenfalls von dem tristen Wetter bestimmt. Die Farben sind erdig und gedämpft, und die Textur wird durch die lockeren, expressiven Pinselstriche betont.
Die Darstellung evoziert ein Gefühl von Melancholie und Isolation. Der Sturm mag eine metaphorische Bedeutung haben, die auf innere Konflikte oder Lebensumwälzungen hinweist. Die aufgestapelten Holzscheite könnten für Ordnung und Kontrolle stehen, die jedoch angesichts der unbändigen Kräfte der Natur bedeutungslos erscheinen. Die gebückten Bäume symbolisieren vielleicht Resilienz und die Fähigkeit, sich anzupassen, obwohl sie unter schwerer Last stehen. Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von Einsamkeit, Vergänglichkeit und der überwältigenden Macht der Natur.