Over eternal rest Isaac Ilyich Levitan (1860-1900)
Isaac Ilyich Levitan – Over eternal rest
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Maler: Isaac Ilyich Levitan
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
Das Gemälde "Über der ewigen Ruhe" von Isaac Levitan ist eines der Glanzstücke im Werk des Künstlers. Kunsthistoriker ordnen dieses Werk einer Trilogie von Gemälden zu und glauben, dass das erste Gemälde An der Grube, das zweite Vladimirka und das dritte Über der ewigen Ruhe heißt. Das Gemälde entstand in einer alten Holzkirche in der Nähe von Vyshniy Volochok (einer kleinen Stadt in der Provinz Tver). Das Gemälde zeigt das hohe Ufer des Sees, einen weiten schönen Himmel bei Sonnenuntergang mit blasslila Wolken und eine kleine Holzkirche, die einsam am Ufer steht.
Beschreibung des Gemäldes "Über der ewigen Ruhe" von Isaac Levitan.
Das Gemälde "Über der ewigen Ruhe" von Isaac Levitan ist eines der Glanzstücke im Werk des Künstlers. Kunsthistoriker ordnen dieses Werk einer Trilogie von Gemälden zu und glauben, dass das erste Gemälde An der Grube, das zweite Vladimirka und das dritte Über der ewigen Ruhe heißt.
Das Gemälde entstand in einer alten Holzkirche in der Nähe von Vyshniy Volochok (einer kleinen Stadt in der Provinz Tver).
Das Gemälde zeigt das hohe Ufer des Sees, einen weiten schönen Himmel bei Sonnenuntergang mit blasslila Wolken und eine kleine Holzkirche, die einsam am Ufer steht. Neben der Kirche befindet sich ein alter Friedhof mit hölzernen Kreuzen, die vom Alter schief geworden sind.
Der Betrachter bekommt einen Eindruck von der rauen Schönheit der russischen Natur, von der Kälte der Winde, der Kraft der Flüsse und der unendlichen Weite der Felder.
Und in diesem unprätentiösen Thema steckt eine tiefe Philosophie des Lebens und des Todes, die Grundlagen des russischen Volksgeistes. Es ist eine Reflexion über Gott, das Leben und den Menschen, seinen Platz in der Welt, die Erinnerung und die Zukunft. Das Bild der kleinen Holzkirche ist ein Bild für einen Menschen, der auf der Erde nach Gottes Wahrheit sucht, der nach Licht, Leben und Liebe strebt, sie aber oft nicht findet. Es ist ein Gemälde über die Hoffnung, über die Vergänglichkeit des Lebens, über die Tatsache, dass jeder von uns seine Verbindung zu etwas Majestätischem und Großartigem spürt, dessen Name für uns eher in religiösen als in materiellen Begriffen zu finden ist.
Es gibt auch ein Gefühl von subtiler Sehnsucht und Einsamkeit, aber gleichzeitig gibt es viel Vertrauen, Vertrauen in die zukünftige Freude des Himmels. Es gibt auch Gefühle des Friedens und der Erhabenheit der vom Schöpfer geschaffenen Welt.
Aber das Schöne an Levitans Landschaften ist, dass jeder Betrachter etwas anderes in seinen Bildern sehen kann. Aber sie lassen niemanden gleichgültig, so wie ein Mensch nicht gleichgültig gegenüber seiner Heimat sein kann - ruhig, majestätisch und schön.
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Auf einer kleinen, erhöhten Anhöhe, die von einer grünen Flächigkeit bedeckt ist, thront eine kleine Kirche mit einer typischen, goldenen Kuppel. Diese Kuppel sticht durch ihre Helligkeit und Formgebung gegen das trübe Himmelsbild ab und zieht den Blick des Betrachters an. Um die Kirche herum befindet sich ein dichter Bewuchs, der sie von der umliegenden Landschaft abhebt und ihr eine gewisse Isolation verleiht.
Der Horizont ist weit entfernt und verschwimmt in der Ferne. Das Wasser spiegelt den Himmel wider, wodurch eine diffuse, fast verwischte Atmosphäre entsteht. Im Hintergrund sind vage Umrisse von Landstrichen erkennbar, die jedoch in den Nebel oder Dunst gehüllt sind.
Die Farbgebung ist überwiegend gedämpft und melancholisch. Die Dominanz von Grau- und Blautönen in Himmel und Wasser verstärkt den Eindruck von Ruhe und Kontemplation. Die Grüntöne auf der Anhöhe bieten einen willkommenen Kontrast, wirken aber dennoch verhalten.
Ein möglicher Subtext dieser Darstellung könnte die Vergänglichkeit des Lebens und die Suche nach Trost und Frieden in der Spiritualität sein. Die Kirche, als Symbol des Glaubens, steht inmitten einer unbändigen Natur, die ihre eigene Macht demonstriert. Die Isolation der Kirche und die düsteren Wolken könnten die Einsamkeit des menschlichen Daseins und die Konfrontation mit dem Tod andeuten. Gleichzeitig vermittelt die Darstellung aber auch eine gewisse Ehrfurcht vor der Natur und ihrer unendlichen Weite. Das Bild lädt zur Reflexion über das Verhältnis des Menschen zur Welt und zu den großen Fragen des Lebens ein. Es suggeriert einen Zustand der Stille und des inneren Friedens, trotz der drohenden Elemente der Natur.