Olof Strömstierna (1664-1730) Johann Henrich Wedekind (1674-1736)
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Johann Henrich Wedekind – Olof Strömstierna (1664-1730)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Mann trägt eine Rüstung, die jedoch durch einen blauen Wams mit goldenen Knöpfen teilweise verdeckt wird. Das orangefarbene Futter des Wamses bildet einen auffälligen Kontrast zur Blaugrau-Tönung der Kleidung und zieht zusätzlich die Aufmerksamkeit auf sich. Ein weißes Halstuch vollendet das Erscheinungsbild.
Besonders markant ist die Frisur des Mannes: ein üppiges, hellgraues Perücke, kunstvoll gelockt und hochgesteckt. Sie unterstreicht den Anspruch an Repräsentation und gesellschaftliche Stellung. Das Gesicht wirkt ernst, fast melancholisch. Die Augen sind aufmerksam, aber nicht unbedingt warm oder freundlich. Ein leichter Schattenwurf betont die Wangenknochen und verleiht dem Gesicht eine gewisse Strenge.
Die Darstellung der Rüstung deutet auf einen militärischen Hintergrund hin, während die feine Kleidung und die Perücke den gesellschaftlichen Status unterstreichen. Es entsteht ein Bild eines Mannes, der sowohl Krieger als auch Adliger ist – jemand, der Macht und Autorität verkörpert. Die sorgfältige Ausarbeitung der Details, insbesondere der Textilien und der metallischen Oberfläche der Rüstung, zeugt von dem Können des Künstlers und unterstreicht die Bedeutung des dargestellten Porträtierten.
Ein möglicher Subtext könnte in der Verbindung von militärischer Stärke und gesellschaftlicher Eleganz liegen. Es wird nicht nur ein Individuum dargestellt, sondern auch eine Idealisierung einer bestimmten sozialen Rolle – die eines Mannes, der sowohl für den Schutz des Reiches als auch für dessen Repräsentation verantwortlich ist. Die gedämpfte Farbgebung und die ernste Mimik lassen zudem auf eine gewisse Würde und Verantwortung schließen, die mit dieser Position einhergehen.