Cardinal Pietro Ottoboni * Francesco Trevisani (1656-1746)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Francesco Trevisani (Workshop) – Cardinal Pietro Ottoboni
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mann blickt direkt den Betrachter an, was einen direkten Kontakt herstellt und eine gewisse Erwartungshaltung erzeugt. Sein Ausdruck ist ruhig, fast nachdenklich; ein leichtes Lächeln spielt um seine Lippen, das weder überheblich noch unaufrichtig wirkt. Die Hände sind in einer respektvollen Geste dargestellt – er hält Blätter Papier oder Dokumente, was auf eine intellektuelle Tätigkeit und Verantwortung hindeutet.
Die Kleidung ist von großer Bedeutung für die Interpretation des Bildes. Das leuchtend rote Gewand mit dem weißen Kragen signalisiert Autorität und Zugehörigkeit zu einer bestimmten Institution, vermutlich der Kirche. Die feinen Details der Stickereien am Ärmel deuten auf Wohlstand und gesellschaftlichen Status hin. Die Textur des Stoffes ist durch die Malweise gut wiedergegeben, was eine gewisse Materialität suggeriert.
Der Hintergrund ist bewusst unscharf gehalten, um den Fokus voll und ganz auf die dargestellte Person zu lenken. Die dunklen Töne verstärken das Gefühl von Tiefe und tragen zur Gesamtwirkung der Autorität bei.
Subtextuell könnte das Bild eine Darstellung von Macht und Verantwortung sein. Die Dokumente in seiner Hand könnten Symbole für die Lasten des Amtes oder für die intellektuelle Arbeit darstellen, die mit seiner Position einhergeht. Die ruhige Haltung und der nachdenkliche Blick lassen auf einen Mann schließen, der sich seiner Rolle bewusst ist und diese ernst nimmt. Es entsteht eine Aura von Kontemplation und innerer Stärke. Die Farbgebung – insbesondere das Rot – kann als Symbol für Leidenschaft, Macht oder sogar Märtyrertum interpretiert werden, abhängig vom Kontext, aus dem dieses Porträt stammt.