The girl with a candle. Self-portrait Zinaida Serebryakova (1884-1967)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Zinaida Serebryakova – The girl with a candle. Self-portrait
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist gedämpft und von dunklen, erdigen Tönen dominiert. Ein warmer, goldgelber Schimmer fällt auf das Gesicht der Frau, während der Hintergrund in tiefen Brauntönen und Grautönen verschwimmt. Dieser Kontrast verstärkt die Wirkung des Lichts auf das Gesicht und lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters dorthin. Die Kleidung der Frau, ein helles, fast weißes Hemd oder eine Bluse, bildet einen weiteren Kontrast zum dunklen Hintergrund und unterstreicht ihre Zartheit und Jugendlichkeit.
Die Malweise ist locker und impressionistisch. Pinselstriche sind deutlich sichtbar und verleihen der Darstellung eine gewisse Lebendigkeit und Spontaneität. Die Umrisse sind nicht scharf gezeichnet, sondern eher verschwommen und fließend, was einen Eindruck von Weichheit und Verletzlichkeit vermittelt.
Der Hintergrund ist diffus und unbestimmt, was die Aufmerksamkeit noch stärker auf die Frau lenkt. Man kann vermuten, dass sie sich in einem Raum befindet, möglicherweise in einem Atelier oder in einem privaten Zimmer. Die Dunkelheit des Hintergrunds verstärkt die Atmosphäre der Intimität und des Rückzugs.
Es liegt der Eindruck vor, dass die Dargestellte in einen Moment der Selbstbeobachtung versunken ist. Der Blick, die Haltung und das feine Lächeln deuten auf eine innere Einkehr hin. Es könnte sich um ein Selbstbild handeln, was die persönliche und introspektive Natur des Werkes noch verstärkt. Die Nähe zum Betrachter, der direkte Blick, lassen auf eine gewisse Vertrautheit schließen, obwohl die Atmosphäre insgesamt eher nachdenklich und melancholisch ist. Die Darstellung erweckt den Eindruck einer jungen Frau, die sich mit sich selbst und ihrer eigenen Identität auseinandersetzt.