In the Anchor-Forge at Söderfors. The Smiths Hard at Work Pehr Hilleström (1732-1816)
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Pehr Hilleström – In the Anchor-Forge at Söderfors. The Smiths Hard at Work
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Mehrere Männer sind in unterschiedlichen Tätigkeiten beschäftigt. Einige schlagen mit Hämmern auf ein Eisenstück, das auf einer Amboss liegt; ihre Bewegungen wirken kraftvoll und rhythmisch. Andere scheinen Material zu transportieren oder die Schmiedearbeiten zu überwachen. Die Kleidung der Arbeiter deutet auf eine soziale Schicht hin, die sich zwischen Handwerkern und Angestellten bewegt – robuste Leinenhemden, kurze Hosen und Lederschürzen sind typisch.
Am Rande des Bildes, etwas abseits vom unmittelbaren Arbeitsgeschehen, befinden sich weitere Personen. Eine Frau in einem helleren Gewand scheint eine Beobachterin zu sein, möglicherweise die Besitzerin oder eine Angehörige des Unternehmers. Ihre Position suggeriert Distanz zur körperlichen Arbeit, doch gleichzeitig zeigt sie Interesse an dem Vorgang. Ein Mann mit Zylinder und dunklem Anzug steht ebenfalls etwas abseits, vermutlich ein Verwalter oder ein Besucher.
Die Farbgebung ist überwiegend düster gehalten, dominiert von Braun-, Grau- und Schwarztönen. Die Glut der Esse erzeugt jedoch einen starken Kontrast und lenkt den Blick auf die zentrale Handlung. Der Rauch, der sich in der Luft sammelt, verstärkt das Gefühl von Hitze, Anstrengung und industrieller Atmosphäre.
Subtextuell scheint die Darstellung eine Ambivalenz zu vermitteln. Einerseits wird die Härte und die körperliche Belastung der Arbeit betont – die schweißtreibende Anstrengung der Schmiede, die Dunkelheit des Raumes, das monotone rhythmische Hämmern. Andererseits wird auch ein gewisser Stolz auf die handwerkliche Fertigkeit und die industrielle Leistung suggeriert. Die Präsenz der Frau und des Mannes im Hintergrund deutet auf eine soziale Hierarchie hin, in der Arbeit und Kapital miteinander verbunden sind. Es entsteht ein Eindruck von einer Ära des industriellen Aufstiegs, in der traditionelle Handwerkskunst mit neuen Technologien verschmilzt – eine Darstellung, die sowohl die Schönheit als auch die Härte dieser Entwicklung beleuchtet. Die Komposition wirkt trotz der Dunkelheit dynamisch und fesselt den Blick auf das Geschehen im Zentrum.