War – After the Battle John Gilbert (1817-1897)
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John Gilbert – War - After the Battle
Ort: Guildhall Art Gallery, London.
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Im Vordergrund wühlt sich eine Gruppe Reiter durch einen schlammigen Untergrund – vermutlich ein Flussbett oder eine überschwemmte Ebene. Die Pferde sind erschöpft, ihre Körper mit Schmutz und Blut bedeckt. Einer der Reiter, in einer auffälligen, diagonal verlaufenden Komposition hervorgehoben, hält eine Lanze fest umklammert; sein Blick ist nach vorne gerichtet, vielleicht auf einen noch nicht sichtbaren Feind oder einfach nur auf das Überleben. Seine Rüstung wirkt schwer und ungelenk, ein Symbol für die Last des Krieges.
Hinter den Reitern erstreckt sich eine Gruppe von Soldaten zu Fuß. Viele liegen am Boden, einige tot, andere verletzt und hilflos. Die Körper sind in unterschiedlichen Positionen dargestellt, was die chaotische und zufällige Natur des Todes betont. Einige Soldaten scheinen sich aufzurappeln, versuchen, ihre Wunden zu versorgen oder nach ihren Kameraden zu suchen.
Im Hintergrund lodert ein Feuer, das den Himmel orangefarben färbt. Es ist nicht klar, ob es sich um brennende Gebäude, Wagen oder einfach nur um die Überreste der Schlacht handelt. Der Rauch steigt auf und vermischt sich mit den dunklen Wolken, was eine Atmosphäre von Hoffnungslosigkeit erzeugt. Die Landschaft selbst scheint unter dem Krieg zu leiden; Bäume sind entwurzelt, das Land ist kahl und trostlos.
Die Farbpalette ist gedämpft und düster, dominiert von Braun-, Grau- und Erdtönen. Akzente in Rot und Orange lenken die Aufmerksamkeit auf die Verletzungen und das Feuer im Hintergrund. Die Pinselführung ist dynamisch und expressiv, was dem Bild eine gewisse Bewegung und Intensität verleiht.
Subtextuell scheint es sich nicht um eine glorifizierende Darstellung des Krieges zu handeln. Vielmehr wird der Fokus auf das Leid und die Zerstörung gelegt, die er mit sich bringt. Der Künstler scheint eine Kritik an den Folgen von Gewalt und Konflikten zu üben. Die erschöpften Pferde, die leblosen Körper und das brennende Feuer sind allesamt Symbole für die Sinnlosigkeit des Krieges und die Tragödie, die er für alle Beteiligten darstellt. Es ist ein Bild der Verzweiflung, aber auch der Widerstandsfähigkeit – denn einige Figuren versuchen sich aufzurappeln und weiterzumachen, trotz der überwältigenden Umstände.