Life has become better, life has become happier! (Efimov B., Joffe M.) Soviet Posters (1917-1941)
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Soviet Posters – Life has become better, life has become happier! (Efimov B., Joffe M.)
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BEMERKUNGEN: 4 Ответы
Sowjetische Plakate sind der Gipfel der Verhöhnung und Heuchelei. Hinter diesen Plakaten starben Tausende von Menschen an Hunger, Kälte und Willkür. Und auch außerhalb dieser Systeme war es nicht unbedingt besser oder fröhlicher zu leben.
Waren Sie zu dieser Zeit selbst dabei? Oder basieren Ihre Aussagen auf den Berichten von fragwürdigen Zeitungen? Wahrscheinlich Letzteres...
Olga, ha! Ha! Und noch einmal Ha! Wir bedauern natürlich SEHR und SEHR den Tod dieser armen und unglücklichen ZK, die von einem grausamen und blutigen Regime gequält wurden (nun, jetzt werde ich wahrscheinlich weinen). Auch in der Freiheit war es ein voller Schrecken, eine Hölle und ein finsteres Zeitalter. Wie konnte es auch anders sein: stalinistische REPRESSIONEN und MILLIARDEN von Menschen wurden persönlich von Josef Wladimirowitsch erschossen – diesem blutigen Tyrannen und Usurpator!!! Die ZENSUR war allgegenwärtig! Für einen Witz über den Zentralkomitee wurde die ganze Familie hingerichtet! Hunger, schrecklicher Hunger! (nun, jetzt weine ich endlich...)
Ich sage es so: Es gibt sehr viele naive Enkel der Sowjetunion. Sie leben jetzt leicht und sorgenfrei, weil sie das genießen, was ihre Urgroßväter, Großväter und Väter mit harter Arbeit erarbeitet haben. Was aufgebaut, verdient und in 4-5 Kriegen verteidigt wurde. Sie feiern und freuen sich... Aber diese Zeit wird nicht lange dauern. Noch etwa 10-20 Jahre, und die von den Vorfahren hinterlassene Futterkuh wird aufgebraucht sein, weil das Prinzip: Wenn man nichts tut, bleibt auch nichts übrig, unerbittlich gilt. Nun also: Feiert und habt Spaß, meine Damen und Herren. Bald werdet ihr betteln müssen, denn das Prinzip: Ohne Bauern gibt es in prächtigen Häusern bald nichts zu essen, wird wieder seinen Platz einnehmen. Und wir, Genossen, werden wie zuvor arbeiten, aber nur für uns selbst, nicht für sie.
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Die Gesichter der beiden jungen Leute wirken übertrieben fröhlich, fast maskenhaft. Der ältere Herr scheint in seine Zeitung vertieft, sein Blick ist kaum auf die anderen gerichtet. Er steht im Kontrast zu der ausgelassenen Stimmung der jungen Leute.
Der untere Teil der Darstellung ist von einer grotesken Figur eingenommen. Sie ist eine Karikatur einer menschlichen Gestalt mit einem überproportional großen Schnabel, der an einen Vogel erinnert. Diese Figur, offensichtlich in Verzweiflung geraten, hält ein Schild in der Hand, auf dem in kyrillischen Schriftzeichen steht: Мне грустно потому, что весело тебе… (Ich bin traurig, weil es dir Spaß macht…).
Die Komposition und die Bildsprache lassen auf eine kritische Auseinandersetzung mit der propagierten Lebensfreude schließen. Die übertriebene Fröhlichkeit der jungen Leute wird in Kontrast zu der Verzweiflung des Vogelähnlichen gesetzt. Diese Gegenüberstellung legt nahe, dass die vermeintliche Lebensverbesserung für einige auf Kosten anderer geht. Die Figur mit dem Schnabel könnte als Allegorie für die Opfer der politischen Ideologie dienen, deren Leiden durch die oberflächliche Freude anderer überdeckt wird. Die Wahrheit in der Zeitung, die der ältere Mann liest, wird somit in Frage gestellt, da sie nicht die gesamte Realität widerspiegelt. Die Darstellung spielt mit der Diskrepanz zwischen offizieller Propaganda und dem tatsächlichen Empfinden der Bevölkerung.