Mrs Th Petersen, née Roepstorff Christen Schiellerup Købke (1810-1848)
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Christen Schiellerup Købke – Mrs Th Petersen, née Roepstorff
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Hintergrund ist dunkel gehalten, fast monochrom, was die Aufmerksamkeit vollends auf die Dargestellte lenkt. Die Farbgebung ist insgesamt gedeckt und warm; Brauntöne dominieren sowohl das Kleid als auch die Haare der Frau. Das Kleid selbst besteht aus einem tiefen Ausschnitt mit Puffärmeln, die an den Schultern leicht ausgeleiert sind. Ein goldfarbener Schmuck – eine Kette mit einem auffälligen Anhänger in Form eines Kreuzes – fällt ins Auge und betont den Halsbereich.
Die Frisur der Frau ist aufwendig gestaltet: Dunkelbraunes Haar ist zu hohen Locken hochgesteckt, die seitlich herabfallen. Kleine Ohrringe sind kaum sichtbar. Ihr Gesicht wirkt ernst, fast melancholisch. Die Wangen sind leicht gerötet, was einen Hauch von Lebendigkeit in das ansonsten ernste Gesicht bringt. Der Blick ist direkt und unbewegt, ohne jedoch aggressiv oder abweisend zu wirken.
Es lässt sich vermuten, dass es sich um ein Porträt einer Dame aus dem Bürgertum handelt. Die aufwendige Kleidung und der Schmuck deuten auf einen gewissen Wohlstand hin. Das ernste Gesichtsausdruck könnte eine Darstellung von Tugenden wie Stabilität, Würde und Besonnenheit sein – Werte, die in dieser Zeit hochgehalten wurden. Der Kreuzanhänger deutet möglicherweise auf Religiosität oder zumindest den Wunsch nach sozialer Akzeptanz innerhalb einer religiösen Gemeinschaft hin.
Die Komposition ist klassisch und symmetrisch aufgebaut, was der Darstellung eine gewisse formale Strenge verleiht. Die dunkle Umgebung verstärkt die Wirkung des Lichts, das hauptsächlich auf das Gesicht und den Halsbereich fällt und diese Bereiche hervorhebt. Insgesamt vermittelt das Gemälde einen Eindruck von Selbstbeherrschung und gesellschaftlichem Anstand, gepaart mit einer subtilen Melancholie.