The Return from Inkerman in 1854 Elizabeth Southerden Thompson (Lady Butler) (1846-1933)
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Elizabeth Southerden Thompson – The Return from Inkerman in 1854
Ort: Ferens Art Gallery, Hull Museums, Hull.
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Im Vordergrund sind mehrere Figuren zu Boden gesunken oder hockend dargestellt, einige scheinen verletzt zu sein. Ihre Körperhaltung drückt Erschöpfung, Schmerz und Resignation aus. Die Kleidung ist abgenutzt und schmutzig, was auf die Strapazen der Kampagne hinweist. Ein Mann am rechten Bildrand scheint sich an den Knöchel zu fassen, ein weiteres Zeichen für Verletzungen.
Ein zentrales Element der Komposition bildet eine einzelne Figur auf einem weißen Pferd. Er trägt einen roten Mantel und wirkt distanziert von dem Geschehen um ihn herum. Seine Haltung ist aufrecht, sein Blick gerichtet nach vorn – er scheint die Rückkehr anzuführen oder zumindest zu beobachten. Die Positionierung auf dem Pferd verleiht ihm eine gewisse Autorität, doch seine Gesichtszüge sind kaum erkennbar, was eine gewisse Unnahbarkeit suggeriert.
Die Anordnung der Figuren lässt auf eine chaotische und ungeordnete Situation schließen. Es fehlt an klarer Hierarchie oder Struktur; die Männer scheinen ziellos umherzuirren. Die Schwere des Moments wird durch die Darstellung der gefallenen Kameraden verstärkt, deren Körper im Hintergrund liegen.
Die zahlreichen Vögel am Himmel könnten als Symbol für Freiheit und Hoffnung interpretiert werden, stehen aber in starkem Kontrast zu dem Elend und der Verzweiflung, das sich auf dem Boden abspielt. Sie deuten möglicherweise auf eine Sehnsucht nach Frieden und einem besseren Leben hin, die jedoch unerreichbar scheint.
Die Malweise ist realistisch, mit einer detailreichen Darstellung der Figuren und der Landschaft. Die Verwendung von Licht und Schatten erzeugt Tiefe und Dramatik. Insgesamt vermittelt das Werk einen Eindruck von menschlichem Leid, Verlust und dem Preis des Krieges. Es ist eine eindringliche Reflexion über die Folgen militärischer Auseinandersetzungen und die Last, die sie auf die Beteiligten legen.