Cleopatra * Guido Cagnacci (1601-1663)
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Guido Cagnacci (After) – Cleopatra
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Farbgebung ist gedämpft gehalten, dominiert von warmen Tönen – Beige, Weiß, zarte Rosatöne im Gesicht – kontrastiert mit dem dunklen Hintergrund, der die Figur hervorhebt und eine gewisse Dramatik erzeugt. Die Kleidung besteht aus einer weißen Bluse oder Tunika, deren Ärmel in ein tiefes Blau übergehen, was einen visuellen Akzent setzt.
Besonders auffällig ist das kleine Tier, das sie in ihren Händen hält – offenbar eine Kröte. Diese Detailwahl verleiht dem Bild eine zusätzliche Ebene der Bedeutung. Die Kröte, traditionell mit Verwandlung, Fruchtbarkeit und manchmal auch mit Gift assoziiert, könnte hier als Symbol für eine bevorstehende Veränderung oder einen Wendepunkt im Leben der dargestellten Frau interpretiert werden. Es ist denkbar, dass die Kröte auf eine Verbindung zur Mythologie hinweist, beispielsweise auf die Geschichte von Königin Cleopatra und ihrer vermeintlichen Fähigkeit, giftige Schlangen zu kontrollieren.
Der dunkle Hintergrund, der wie ein Rahmen wirkt, verstärkt den Eindruck einer isolierten Figur, die in einem Moment der Kontemplation oder des Innehaltens eingefangen wurde. Die Beleuchtung ist so angelegt, dass sie das Gesicht und die Hände der Frau betont, während der Rest des Körpers im Schatten liegt. Dies lenkt die Aufmerksamkeit auf ihre Mimik und die Geste mit dem Tier.
Insgesamt vermittelt das Gemälde eine Atmosphäre von Spannung und Ungewissheit. Die Kombination aus dem fragenden Blick der Frau, der ungewöhnlichen Wahl des Motivs – einer Kröte – und der dramatischen Beleuchtung deutet auf eine tiefere Bedeutung hin, die über ein bloßes Porträt hinausgeht. Es scheint, als ob hier eine Geschichte erzählt wird, deren genaue Entfaltung jedoch dem Betrachter überlassen bleibt.