Madras, or Fort St. George, in the Bay of Bengal – A Squall Passing Off William Daniell (1769-1837)
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William Daniell – Madras, or Fort St. George, in the Bay of Bengal -- A Squall Passing Off
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Im Vordergrund erstreckt sich ein sandiger Strand, auf dem einige Boote liegen oder durch die Wellen hinweggetrieben werden. Menschen sind zu sehen, die sich in Sicherheit bringen oder versuchen, ihr Hab und Gut zu schützen. Eine einzelne Palme neigt sich unter der Wucht des Windes, was die Naturgewalt zusätzlich betont.
Die befestigte Stadt im Hintergrund, mit ihren hohen Mauern und Türmen, wirkt trotzig gegen das tobende Meer. Ein britisches Flaggel weht auf einem Turm, was auf eine koloniale Präsenz hindeutet. Die Architektur der Festung ist robust und funktional, ein Zeichen für die militärische Stärke und den Anspruch des Kolonialismus.
Die Darstellung der Wellen ist besonders eindrucksvoll. Sie sind hochaufgeschäumt und wirken bedrohlich, als würden sie alles verschlingen wollen. Ein Segelboot wird von einer riesigen Welle erfasst, was die Hilflosigkeit des Menschen angesichts der Naturgewalten verdeutlicht.
Neben der direkten Darstellung eines Sturms scheint das Werk auch subtile politische Botschaften zu vermitteln. Die Kontraste zwischen der befestigten Stadt und dem ungezähmten Meer könnten als Metapher für den Konflikt zwischen Zivilisation und Natur, Ordnung und Chaos interpretiert werden. Die Präsenz des britischen Flags in Verbindung mit der Darstellung der Naturgewalt könnte auch eine Reflexion über die Herausforderungen und Risiken des Kolonialismus sein – die Auseinandersetzung mit einer fremden Umgebung und die ständige Bedrohung durch unvorhersehbare Ereignisse. Die Szene evoziert ein Gefühl von Vergänglichkeit und dem Kampf um Macht und Kontrolle in einer feindlichen Welt.