Beata Beatrix Dante Gabriel Rossetti (1828-1882)
Dante Gabriel Rossetti – Beata Beatrix
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Maler: Dante Gabriel Rossetti
Dante Rossetti hatte, wie sein berühmtes Vorbild, eine Geliebte namens Beatrice. Diese Ähnlichkeit war fatal. Dem Mädchen war, wie der Hofdame des Dichters, kein langes und glückliches Leben beschieden. Sie starb in sehr jungen Jahren an der Einnahme von Laudanum. Der einzige bedeutende und wichtige Unterschied war, dass Rossetti mit seiner Geliebten verheiratet war. Im Jahr 1862 ereignete sich für Beatrice eine schreckliche Tragödie.
Beschreibung von Dante Rossettis Gemälde Beatrice die Selige
Dante Rossetti hatte, wie sein berühmtes Vorbild, eine Geliebte namens Beatrice. Diese Ähnlichkeit war fatal. Dem Mädchen war, wie der Hofdame des Dichters, kein langes und glückliches Leben beschieden. Sie starb in sehr jungen Jahren an der Einnahme von Laudanum. Der einzige bedeutende und wichtige Unterschied war, dass Rossetti mit seiner Geliebten verheiratet war. Im Jahr 1862 ereignete sich für Beatrice eine schreckliche Tragödie. Die Künstlerin erlebt ihren Tod sehr hart. Er wiederholte immer wieder die unsichtbare Verbindung mit Dante, dem Dichter und seiner Leidenschaft. Das hat alle verrückt gemacht.
Es ist erwähnenswert, dass er seine Frau zu ihren Lebzeiten häufig in Gemälden darstellte. Das hätten ganz andere Bilder sein können, aber nach ihrem Tod kam alles zum Stillstand. Dieses Gemälde war der Ausgangspunkt für eine neue Phase des Stils und der Malerei von Dante Rastretti. Er nannte das Gemälde Beatrice die Gesegnete. Es ist erwähnenswert, dass der Künstler den Tod nicht als etwas Schlechtes, Schändliches oder Abscheuliches darstellen wollte, auch wenn er auf seine Geliebte hinweist. Im Gegenteil: Das Ende des irdischen Lebens ist für ihn eine Art Ekstase. Achten Sie auf das Gesicht des Mädchens. Sie sieht keineswegs düster oder leidvoll aus. Das ist richtig, denn der Tod beseitigt alles Leid. Es handelt sich um eine Art spirituelle Transformation, eine Reinkarnation des Menschen. Zu dieser Erkenntnis war auch seine Geliebte gekommen.
Rastretti stellt Beatrice mit geschlossenen Augen dar und respektiert damit die Regeln des antiken Kanons für die Darstellung von Toten. Was kann der Blick des Toten darstellen, wenn er ganz anders sieht, auf das Jenseitige gerichtet. Die Erscheinung seiner Frau ist interessant: Ihr Haar ist von einem unglaublichen Licht umgeben - es ist ein Heiligenschein über ihrem Kopf, und ein unbekannter Vogel weht eine große und schöne Mohnblume über ihr - ein Symbol für den ewigen Schlaf und das Finden von Trost. Wenn wir den Hintergrund des Bildes betrachten, sehen wir, dass der Künstler den Sonnenuntergang dargestellt hat: den Sonnenuntergang des Tages, den Sonnenuntergang des Lebens... Ist das nicht symbolisch?
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Ihr Gewand, in Grüntönen gehalten, wirkt fast wie ein Teil der Natur, verschmilzt mit dem dichten Blätterwerk im Hintergrund. Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft und warm, mit erdigen Tönen, die eine gewisse Schwere und Beständigkeit suggerieren. Ein starker Kontrast entsteht durch das leuchtende Rot des auf dem Tisch liegenden Vogels. Der Vogel, mit ausgebreiteten Flügeln, scheint gerade im Moment des Aufsteigens eingefangen, ein Symbol für die Seele, die sich von der Erde löst.
Der Tisch selbst, mit einer darauf stehenden, unscharfen Form, mag einen Altar oder ein religiöses Objekt darstellen. Im Hintergrund erkennen wir eine weitere Figur, eine männliche Gestalt in einem Umhang, die ebenfalls in Richtung des Vogels zu blicken scheint. Diese Figur wirkt distanziert und geheimnisvoll, ein Beobachter oder gar ein Botenvogel, der die Verbindung zwischen der Frau und dem spirituellen Bereich herstellen soll.
Links im Bild sehen wir eine weitere, von unsichtbarer Kraft umgebene Figur, deren rotes Gewand im Kontrast zum grünen der Frau steht. Sie scheint ein Schutzengel oder eine göttliche Manifestation zu sein, die die Szene mit ihrer Präsenz segnet.
Das Gesamtbild evoziert eine tiefe Ahnung von Übergang und Transformation. Es scheint eine Geschichte von Liebe, Verlust und spiritueller Erweckung zu erzählen. Der Tod, symbolisiert durch den sterbenden Vogel, wird hier nicht als Ende, sondern als Übergang in eine höhere Sphäre dargestellt. Die Frau, in ihrer Trance, scheint Zeugin oder sogar Teil dieses Übergangs zu sein, ein Tor zwischen der irdischen und der himmlischen Welt. Die Komposition ist sorgfältig durchdacht und lenkt den Blick des Betrachters auf die zentrale Figur und das Symbol des Vogels, wodurch ein Gefühl von Intensität und spiritueller Bedeutung entsteht.