#19503 Mariano José Maria Bernardo Fortuny y Carbó (1838-1874)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Mariano José Maria Bernardo Fortuny y Carbó – #19503
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Rechts von der Frau sitzt ein älterer Mann in traditioneller Kleidung, vermutlich ein Haremswächter oder Diener. Er ist in eine meditative Pose versunken und hält eine Pfeife mit einem Schischah (Wasserpfeife) in der Hand. Sein Gesichtsausdruck ist schwer zu deuten; er wirkt weder bedrohlich noch wohlwollend, sondern eher distanziert und beobachtend. Die Beleuchtung konzentriert sich auf die Frau und den Mann, während der Hintergrund in dunklen Grüntönen verschwimmt, was eine Atmosphäre von Geheimnis und Isolation erzeugt.
Die Farbpalette ist warm gehalten, mit Rottönen, Goldtönen und tiefen Brauntönen, die eine luxuriöse und exotische Stimmung vermitteln. Die Komposition wirkt statisch und fast inszeniert, als wäre es ein Moment eingefrorener Zeit.
Subtextuell könnte das Werk auf die westliche Faszination für den Orient im 19. Jahrhundert verweisen, oft geprägt von Stereotypen und romantisierten Vorstellungen. Die Darstellung der Frau deutet möglicherweise auf eine Objektivierung und Verführung hin, während die Figur des Mannes die Machtstrukturen innerhalb eines Harems oder einer ähnlichen sozialen Ordnung andeutet. Es liegt ein Hauch von Melancholie und Entfremdung in der Luft, der sich in dem Blick der Frau und der distanzierten Haltung des Mannes manifestiert. Die Malerei wirft Fragen nach Unterwerfung, Sehnsucht und den komplexen Beziehungen zwischen Macht, Begehren und kultureller Repräsentation auf.