The Waterworks at London Bridge on Fire in 1779 William Marlow (1740-1813)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
William Marlow – The Waterworks at London Bridge on Fire in 1779
Ort: Guildhall Art Gallery, London.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Blick wird sofort auf das Zentrum des Geschehens gelenkt: eine imposante Brücke, deren mittiges Gebäude in lodernden Flammen steht. Die Hitze des Feuers erzeugt einen dichten Rauchschleier, der sich bedrohlich über den Himmel wölbt und die Szene in ein düsteres Licht taucht. Die Architektur der umliegenden Gebäude ist detailliert dargestellt, was die Größe der Zerstörung noch verstärkt. Man erkennt Türme, Dächer und Fassaden, die von dem infernalischen Schauspiel beleuchtet werden.
Die Farbgebung ist dominiert von dunklen Tönen – Brauntöne, Grautöne und Schwarztöne – die das Ausmaß der Tragödie unterstreichen. Die leuchtenden Orange- und Gelbtöne des Feuers bilden einen starken Kontrast zu dieser Dunkelheit und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. Die Lichtführung ist meisterhaft eingesetzt: sie betont die Dramatik der Situation und erzeugt eine Atmosphäre von Angst und Verzweiflung.
Neben der direkten Darstellung der Katastrophe lassen sich auch subtile Hinweise auf die gesellschaftlichen Auswirkungen erkennen. Die Boote könnten sowohl Rettungsmaßnahmen als auch das Interesse von Zuschauern symbolisieren, die den Brand aus sicherer Entfernung beobachten. Die detaillierte Wiedergabe der Architektur deutet möglicherweise auf eine Wertschätzung für das verlorene Erbe hin. Es liegt ein Hauch von Melancholie über dem Bild, eine Reflexion über die Vergänglichkeit materieller Güter und die Macht der Natur. Die Szene wirkt dokumentarisch, als ob der Betrachter Zeuge eines historischen Ereignisses wird.