Towards Evening. Horsö in The Tjust archipelago Gottfried Kallstenius
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Gottfried Kallstenius – Towards Evening. Horsö in The Tjust archipelago
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Der Horizont ist niedrig gehalten, wodurch der Himmel einen erheblichen Teil des Bildes einnimmt. Dieser Himmel präsentiert sich in sanften Pastelltönen – Graublau und Beige scheinen miteinander zu verschmelzen, was auf eine Dämmerung oder den Abend hindeutet. Die Lichtverhältnisse sind gedämpft; die Sonne scheint bereits hinter den Bäumen unterzugehen, was eine melancholische Stimmung erzeugt.
Die Pinselführung ist deutlich erkennbar und trägt zur Textur der Landschaft bei. Die Farben wirken nicht gemischt, sondern werden eher nebeneinander gesetzt, was dem Bild eine gewisse Lebendigkeit verleiht. Es entsteht ein Eindruck von flüchtiger Beobachtung, als hätte der Künstler versucht, den Moment einzufangen, bevor die Dunkelheit vollständig hereinbricht.
Die Komposition ist ruhig und harmonisch. Die Bäume bilden eine Art Barriere zwischen dem Betrachter und der dahinterliegenden Wasserfläche, die nur schemenhaft erkennbar ist. Diese Distanz erzeugt ein Gefühl von Abgeschiedenheit und Kontemplation.
Subtextuell könnte das Bild als Reflexion über die Vergänglichkeit der Zeit und die Schönheit der Natur interpretiert werden. Die karge Landschaft und das schwindende Licht symbolisieren möglicherweise eine gewisse Einsamkeit oder Melancholie, während gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit und Beständigkeit der Natur betont wird. Es liegt ein Hauch von Sehnsucht in der Darstellung, nach einer Welt jenseits des unmittelbaren Blickfeldes, einer Welt, die im Nebel und Dämmerlicht verborgen bleibt.