rainy day, boston 1885 Childe Frederick Hassam (1859-1935)
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Childe Frederick Hassam – rainy day, boston 1885
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Auf dem Pflaster spiegeln sich die umliegenden Gebäude und die Bewegung des Verkehrs wider, wodurch ein Eindruck von Dynamik und gleichzeitig von feuchter Atmosphäre entsteht. Mehrere Personen sind zu erkennen, die sich unter Regenschirmen bewegen. Ein Mutter-Kind-Paar schreitet in Richtung des Betrachters, ihre Silhouette zeichnet sich deutlich vom glänzenden Pflaster ab. Auch verschiedene Kutschen und andere Verkehrsteilnehmer sind angedeutet, was den Eindruck einer geschäftigen, urbanen Umgebung vermittelt.
Die Häuserreihen, die die Straße säumen, wirken durch die diffuse Beleuchtung und die regnerische Stimmung gedämpft und ein wenig unscharf. Ihre Architektur deutet auf eine gehobene Wohnlage hin, was die soziale Schicht der Bewohner andeutet. Die Häuser sind dicht aneinander gereiht, was eine gewisse Enge und Urbanität suggeriert.
Die Darstellung vermittelt mehr als nur eine Momentaufnahme eines regnerischen Tages. Sie fängt eine bestimmte Stimmung ein – eine Mischung aus Melancholie, Kontemplation und dem Alltagsleben in einer Großstadt. Die gedämpften Farben und die diffuse Beleuchtung tragen dazu bei, eine Atmosphäre der Intimität und des Nachdenkens zu schaffen. Man könnte argumentieren, dass die Darstellung die Flüchtigkeit des Moments und die Vergänglichkeit der menschlichen Existenz innerhalb einer sich ständig verändernden urbanen Umgebung reflektiert. Die Fokussierung auf alltägliche Szenen und das Einfangen von Atmosphäre statt dramatischer Ereignisse zeugt von einer Beobachtungsgabe, die die Schönheit im Gewöhnlichen zu erkennen vermag.