St. Sebastian Mattia Preti (1613-1699)
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Mattia Preti – St. Sebastian
Ort: Museum Capodimonte, Naples (Museo di Capodimonte).
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Der dargestellte Mann nimmt eine angespannte Körperhaltung ein; sein Oberkörper ist leicht nach vorne geneigt, während sein Blick schmerzverzerrt und zugleich aufrichtig scheint. Die Darstellung der Anatomie ist detailreich und realistisch, wobei die Muskeln und Konturen des Körpers deutlich hervorgehoben werden. Die Haut wirkt blass und angespannt, was den Eindruck von Leiden verstärkt.
Der Hintergrund ist düster gehalten und besteht aus einer Felswand, die im Schatten liegt. Ein einzelner Lichtstrahl fällt von oben herab und beleuchtet die zentrale Figur, wodurch ein starker Kontrast zwischen Licht und Dunkelheit entsteht. Dieser Chiaroscuro-Effekt lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters auf das Leidende Objekt und verleiht der Szene eine theatralische Qualität.
Am Fuße des Pfahls liegen verstreut Pfeile und Kleidungsstücke, was auf die vorhergehende Qual hinweist. Die Komposition wirkt vertikal betont, wobei der Pfahl als zentrales Element dient, das die Figur in den Raum hineinhebt.
Die Arbeit suggeriert eine tiefe spirituelle Bedeutung. Das Leid des Mannes wird nicht nur als körperliche Tortur dargestellt, sondern auch als ein Ausdruck von Glauben und Opferbereitschaft. Die Pfeile symbolisieren hierbei nicht nur physischen Schmerz, sondern können auch als Metapher für die Verfolgung und das Martyrium interpretiert werden. Die Darstellung der Entblößung des Körpers könnte zudem eine Reinheit und Unschuld suggerieren, die durch die erlittenen Qualen erst vollendet wird. Die Dunkelheit um ihn herum verstärkt den Eindruck von Isolation und Hingabe. Insgesamt wirkt das Werk als eine eindringliche Reflexion über Glauben, Leiden und Erlösung.