Pilgun Yoon as Aladdin Albert Herter (1871-1950)
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Albert Herter – Pilgun Yoon as Aladdin
Ort: Brooklyn Museum, New York.
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Die Farbgebung ist opulent und kontrastreich. Tiefes Blau und Grün dominieren die Robe, akzentuiert durch leuchtende Türkiselemente und goldene Verzierungen. Die Muster wirken sowohl ornamental als auch symbolisch, wobei sich florale Motive mit geometrischen Formen vermischen. Das Licht fällt gleichmäßig auf die Figur, wodurch eine gewisse Monumentalität entsteht.
Die Haltung der dargestellten Person ist aufrecht und würdevoll, doch im Gesicht scheint ein Anflug von Melancholie oder Distanziertheit zu liegen. Der Blick ist direkt in die Betrachterrichtung gerichtet, was eine unmittelbare Konfrontation herbeiführt. Die Darstellung wirkt inszeniert, fast wie ein Porträt, jedoch mit einer deutlichen Abweichung von konventionellen Darstellungsweisen.
Subtextuell könnte das Werk als Auseinandersetzung mit Identität und kultureller Hybridität interpretiert werden. Die Kombination aus traditioneller chinesischer Kleidung und möglicherweise westlichen Einflüssen (die subtil in der Gesichtszüge oder der Gesamtkomposition anklingen könnten) deutet auf eine komplexe Selbstwahrnehmung hin. Die Verwendung des Hintergrunds verstärkt die Isolation der Figur, was zu Spekulationen über ihre Rolle oder ihren Status anregen könnte. Die vermeintliche Anlehnung an die Märchenfigur Aladdin suggeriert möglicherweise eine Sehnsucht nach Freiheit und Abenteuer, oder aber eine ironische Distanzierung von traditionellen Rollenbildern. Die Malerei lädt somit zur Reflexion über kulturelle Zugehörigkeit, Repräsentation und die Konstruktion von Identität ein.