We hail thee Mary, 1891, 113.7x87.7 cm, Metropolitan Paul Gauguin (1848-1903)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Paul Gauguin – We hail thee Mary, 1891, 113.7x87.7 cm, Metropolitan
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die zentrale Figur, eine Frau mit dunklem Haar und einem ruhigen Blick, trägt ein leuchtend rotes Kleid mit weißen Akzenten. Ihr Körper ist aufrecht, die Hände vor der Brust gefaltet. Sie wirkt wie eine Quelle von Stärke und Würde.
Links von ihr steht eine weitere Frau, deren Oberkörper entblößt ist und die ein blau-gelb gemustertes Tuch um die Hüften trägt. Sie scheint in tiefe Kontemplation versunken zu sein, ihre Hände bedecken den Brustbereich. Ihre Haltung ist leicht gebeugt, was einen Eindruck von Trauer oder Besorgnis vermittelt.
Die dritte Frau, ebenfalls mit entblößtem Oberkörper, steht zwischen den beiden anderen. Ihr Blick ist nach unten gerichtet, und ihre Hände sind vor dem Körper verschränkt. Ihre Darstellung wirkt unsicher und fragend.
Über diesen drei Frauen schwebt eine weitere Gestalt, eine Frau mit heller Haut und einem hellen Gewand. Ein goldener Heiligenschein umgibt ihren Kopf, was ihre besondere Stellung hervorhebt. Sie scheint die anderen zu beobachten, ihre Haltung ist sanft und gütig.
Am Fuße des Bildes befindet sich ein reichhaltiger Korb mit Früchten, vor allem Bananen. Auf einer schwarzen Tafel vor dem Korb stehen die Worte IA ORANA MARIA geschrieben. Diese Inschrift deutet auf eine religiöse Konnotation hin, möglicherweise eine Verbindung zum Glauben und zur Verehrung von Maria.
Die Farbpalette des Bildes ist von warmen Tönen wie Rot, Gelb und Grün geprägt, die die tropische Umgebung unterstreichen. Die Verwendung von dunklen Farben im Hintergrund erzeugt einen starken Kontrast und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Figuren im Vordergrund. Die Figuren sind in einer vereinfachten, fast archaischen Form dargestellt, was eine gewisse spirituelle Tiefe und Universalität verleiht.
Das Werk scheint eine Synthese von christlichen und polynesischen Motiven zu sein. Die Darstellung der Frauen, verbunden mit der religiösen Inschrift, deutet auf eine Verehrung hin, die gleichzeitig Elemente des traditionellen Glaubens und der christlichen Lehre miteinander verbindet. Die Szene könnte als eine Darstellung einer mütterlichen Figur interpretiert werden, die Schutz und Trost spendet. Gleichzeitig könnte die Darstellung der drei Frauen auch als eine Allegorie für verschiedene Aspekte der Weiblichkeit verstanden werden: Stärke, Trauer und Unsicherheit. Die überstehende Figur könnte die Verkörperung von Güte und spiritueller Erleuchtung darstellen.