15314 Paul Gauguin (1848-1903)
Paul Gauguin – 15314
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Maler: Paul Gauguin
Gauguin malte dieses Bild während seines Aufenthalts auf der Insel Tahiti. Im Hintergrund sind zwei einfache Hütten in einer Siedlung von Inselbewohnern zu sehen. Im Vordergrund steht eine junge Frau, eine Tahitianerin, die eine Frucht hält. Diese Frucht ist eine Mango, die sich durch ihre zitronengrüne Farbe auszeichnet. Viele Kritiker stellen fest, dass die Frucht selbst einem Gefäß ähnelt, und einige Forscher des Künstlers sind sich sicher, dass es sich um ein echtes, in den Kürbis geschnitztes Wassergefäß handelt.
Beschreibung des Gemäldes "Frau, die einen Fötus hält (1893)" von Paul Gauguin.
Gauguin malte dieses Bild während seines Aufenthalts auf der Insel Tahiti. Im Hintergrund sind zwei einfache Hütten in einer Siedlung von Inselbewohnern zu sehen. Im Vordergrund steht eine junge Frau, eine Tahitianerin, die eine Frucht hält. Diese Frucht ist eine Mango, die sich durch ihre zitronengrüne Farbe auszeichnet. Viele Kritiker stellen fest, dass die Frucht selbst einem Gefäß ähnelt, und einige Forscher des Künstlers sind sich sicher, dass es sich um ein echtes, in den Kürbis geschnitztes Wassergefäß handelt. So kann es sein, dass die Frau Wasser holen geht und das Gefäß am Seil über der Frucht hält.
Nach einer bestimmten Version ist die Heldin des Gemäldes eine junge Tahitianerin, Tehura, die Gauguins Frau war, aber sie haben nie geheiratet. Ihr Gesicht hat ausdrucksstarke Züge und ihr Blick ist ernst und konzentriert. Sie hat eine dunkle, in Gold und Braun gemalte Haut, die sich vom allgemeinen Hintergrund des Bildes abhebt. Ihre Körpersilhouette wird mit einer klaren Linie beschrieben, die sie dreidimensional und ausdrucksstark erscheinen lässt. Die Landschaft hinter ihr wirkt eher flach und verallgemeinert.
Der Künstler hat weder die Sonnenstrahlen noch die Bewegung der Luft dargestellt. Im Gegenteil, das gesamte Gemälde ist von tropischer Hitze durchtränkt, die die Hütten, das Gras und die Bäume erfüllt und auch auf der Haut der Inselbewohnerin, die einen tiefroten Rock trägt, verweilt. Die Muster auf ihrer Kleidung verschmelzen mit den Mustern der Blätter an den Bäumen. Das verleiht ihr etwas Geheimnisvolles und macht sie zu einem integralen Bestandteil der sie umgebenden Natur. Es ist sehr poetisch, voll von lebendigen Farben und exotischen Motiven. Man spürt die starke Verbindung zwischen Mensch und Natur, die scheinbar ewig und unzerstörbar ist. Es wird gemunkelt, dass die Frau von Gauguin schwanger war, worauf der Fötus, den sie in den Händen hält, hindeutet.
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Hinter der Frau erstreckt sich ein Haus mit einem roten Dach, flankiert von weiteren Figuren. Zwei weitere Frauen sind im Hintergrund zu sehen, eine davon sitzt und scheint zu ruhen, die andere steht und blickt ebenfalls in Richtung des Betrachters. Rechts im Bild ist eine weitere Figur zu erkennen, die in eine ähnliche Richtung blickt. Die gesamte Komposition wird von üppiger Vegetation umgeben, darunter dichte Bäume mit dunklen Blättern und farbenfrohe Pflanzen.
Der Farbaufsatz ist kräftig und expressiv. Die Verwendung von ungewöhnlichen Farbverbindungen, insbesondere die Kombination von Grün- und Lilatönen im Hintergrund, verleiht der Szene eine gewisse Unruhe und Intensität. Die Farbpalette wirkt bewusst gewählt, um eine Atmosphäre von Exotik und Andersartigkeit zu erzeugen.
Die Darstellung der Figuren ist stilisiert und reduziert. Die Gesichter sind nur schematisch wiedergegeben, was ihnen eine gewisse Maskenhaftigkeit verleiht. Der Fokus liegt weniger auf einer realistischen Abbildung als vielmehr auf der Darstellung einer bestimmten Stimmung und eines bestimmten Gefühls.
Es lässt sich vermuten, dass das Bild eine Auseinandersetzung mit dem “Anderssein” darstellt und eine idealisierte Vorstellung vom Leben in einer fernen, tropischen Kultur vermittelt. Die ruhige Haltung der Frau im Vordergrund könnte als Symbol für Gelassenheit und Selbstbestimmung interpretiert werden, während die anderen Figuren eine subtile Dynamik und Interaktion andeuten. Die Komposition und die Farbgebung tragen dazu bei, eine Aura des Mysteriums und der Ferne zu erzeugen. Die Bildsprache legt nahe, dass es um eine Sehnsucht nach einer verlorenen Welt oder einer idealisierten Vorstellung von Natur und Einfachheit geht.