Self-portrait Fritz Von Uhde (1848-1911)
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Fritz Von Uhde – Self-portrait
Ort: Old and New National Galleries, Museum Berggruen (Alte und Neue Nationalgalerie, Museum Berggruen), Berlin.
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Der Mann trägt ein dunkles Jackett über einer hellen Hemd-Kombination mit Krawatte. Diese Kleidung deutet auf eine gewisse gesellschaftliche Stellung hin, wird aber durch die ungezwungene Darstellung und die sichtbaren Pinselstriche in der Malweise relativiert. Besonders auffällig ist das Farbschema, das er vor sich hält. Die leuchtenden Farben – Rot-, Gelb- und Orangetöne dominieren – bilden einen starken Kontrast zum gedämpften Braunton des Hintergrunds und des Jackets. Dies könnte eine Anspielung auf die künstlerische Tätigkeit sein, ein Hinweis darauf, dass der Dargestellte selbst Maler ist.
Die Komposition ist schlicht gehalten. Der Mann füllt den Großteil des Bildes aus, was seine Präsenz unterstreicht. Die leichte Drehung des Oberkörpers verleiht dem Porträt eine gewisse Dynamik und Lebendigkeit. Der Hintergrund ist nur angedeutet, wodurch der Fokus voll und ganz auf die Person gerichtet bleibt.
Subtextuell könnte das Selbstbildnis als Reflexion über die eigene künstlerische Tätigkeit interpretiert werden. Die Farbenpalette deutet auf Inspiration und Kreativität hin, während der ernste Blick des Mannes möglicherweise die Herausforderungen und die Verantwortung des Künstlers widerspiegelt. Die etwas abgenutzte Erscheinung könnte auch eine Metapher für den Prozess der Schöpfung sein – ein Prozess, der oft mit Anstrengung und Kompromissen verbunden ist. Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von Selbstbewusstsein, Erfahrung und einer tiefen Verbundenheit zur Kunst.