The Raising of Lazarus Scarsellino (Ippolito Scarsella) (1550/51-1620)
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Scarsellino – The Raising of Lazarus
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Um das Grab herum hat sich eine große Menschenmenge versammelt. Ihre Gestik und ihre Gesichtsausdrücke sind von einer Mischung aus Ungläubigkeit, Furcht und tiefer Erwartung geprägt. Einige blicken auf den Toten gerichtet, andere wenden sich dem Mann zu, der in grüner Robe inmitten der Menge steht. Dieser Mann, offenbar die zentrale Figur des Geschehens, hält seine Hände erhoben, als ob er eine göttliche Kraft beschwören würde. Seine Pose strahlt Autorität und Mitleid zugleich aus.
Die Farbgebung ist bemerkenswert: Die dunklen Töne dominieren das Bild, insbesondere im Bereich des Grabes und der umstehenden Personen. Dies verstärkt die Atmosphäre von Trauer und Geheimnis. Im Kontrast dazu steht die leuchtende Robe des zentralen Mannes sowie die helleren Hauttöne einiger Figuren, was sie optisch hervorhebt.
Im Hintergrund erkennen wir eine Landschaft mit Hügeln und einer Stadtmauer. Die Perspektive ist etwas verschwommen, was den Fokus auf das Geschehen im Vordergrund lenkt. Der Himmel ist in ein Grün-Grau getaucht, was die Szene zusätzlich düster wirken lässt.
Die Komposition des Bildes ist dynamisch und bewegt. Die Figuren sind eng aneinander gedrängt, was die Spannung der Situation unterstreicht. Das Licht fällt dramatisch auf bestimmte Bereiche, wodurch die Aufmerksamkeit des Betrachters gelenkt wird.
Subtextuell scheint es um das Thema Leben und Tod zu gehen, um die Macht über den Tod und die Hoffnung auf Auferstehung. Die Reaktion der Menschenmenge deutet auf eine tiefe religiöse Überzeugung hin, aber auch auf die menschliche Angst vor dem Unbekannten. Das Bild vermittelt ein Gefühl von Ehrfurcht und Staunen angesichts eines scheinbar unmöglichen Ereignisses. Es ist eine Darstellung von Glauben, Wunder und der Frage nach dem Sinn des Lebens.