Holy family with San Giovannino Scarsellino (Ippolito Scarsella) (1550/51-1620)
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Scarsellino – Holy family with San Giovannino
Ort: Academy Carrara (Accademia Carrara), Bergamo.
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Links von ihr sitzt eine ältere männliche Figur mit langem, grauem Bart und einem Gewand in dunklen Tönen. Er scheint die Frau und das Kind zu beschützen, sein Blick ist auf sie gerichtet. Ein kleines Lamm befindet sich an seiner Seite, was möglicherweise auf seine Rolle als Vorläufer oder Beschützer hindeutet.
Rechts von der Mutter sitzt ein weiteres Kind, das eine Kette um den Hals trägt und einen Stab hält, der mit Blumen geschmückt ist. Dieses Kind scheint in einer etwas unterwürfigen Pose dargestellt zu sein, fast so, als würde es sich dem Betrachter anbieten. Die Darstellung des Kindes mit der Kette könnte auf eine bevorstehende Opferung oder ein Schicksal verweisen.
Der Hintergrund ist dunkel und verschwommen, lediglich einige Wolken sind erkennbar, die einen Hauch von Dramatik erzeugen. Das Licht fällt von oben herab und beleuchtet die Figuren im Vordergrund, wodurch sie stärker hervorgehoben werden. Die Farbpalette ist gedämpft, dominiert von Rot-, Blau- und Brauntönen, was eine melancholische Stimmung verstärkt.
Die Komposition wirkt statisch und formal, dennoch strahlt das Bild eine tiefe innere Spannung aus. Es lassen sich Assoziationen zu religiösen Themen erkennen, insbesondere zur Darstellung der Heiligen Familie. Die Anwesenheit des Lammes und des Stabes mit Blumen deutet auf Symbole hin, die in christlicher Ikonographie eine besondere Bedeutung haben. Die subtile Interaktion zwischen den Figuren – die Beschützerrolle des älteren Mannes, die mütterliche Fürsorge der Frau, das kindliche Dargebotensein des zweiten Kindes – lässt Raum für vielfältige Interpretationen und regt zu einer Auseinandersetzung mit den zugrundeliegenden Themen von Glaube, Opferbereitschaft und Schicksal an. Die Darstellung wirkt weniger als eine freudige Familienidylle, sondern eher als eine kontemplative Szene, die auf eine tiefere spirituelle Bedeutung hinweist.