Woman with parrot Gustave Courbet (1819-1877)
Gustave Courbet – Woman with parrot
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Maler: Gustave Courbet
Das Gemälde wurde 1866 auf dem Pariser Salon präsentiert und war ein sofortiger Erfolg bei den Betrachtern, die sich schon immer von der Schönheit des nackten weiblichen Körpers angezogen fühlten. Es wird vermutet, dass es sich bei dem Modell um eine Irin handelte, die auch für andere Gemälde des Malers Modell stand. Der gesamte Vordergrund des Gemäldes wird von einem jungen Mädchen mit gelocktem dunklem Haar eingenommen, das achtlos auf einem Bett ausgebreitet ist.
Beschreibung von Gustave Courbets Gemälde "Frau mit Papagei" (1866)
Das Gemälde wurde 1866 auf dem Pariser Salon präsentiert und war ein sofortiger Erfolg bei den Betrachtern, die sich schon immer von der Schönheit des nackten weiblichen Körpers angezogen fühlten. Es wird vermutet, dass es sich bei dem Modell um eine Irin handelte, die auch für andere Gemälde des Malers Modell stand.
Der gesamte Vordergrund des Gemäldes wird von einem jungen Mädchen mit gelocktem dunklem Haar eingenommen, das achtlos auf einem Bett ausgebreitet ist. Sie liegt auf dem Rücken, leicht gedreht, halb umgedreht und bedeckt einen kleinen Teil ihres Beins mit einer schneeweißen, gefalteten Decke. Ihr linker Arm ist erhoben und anmutig nach hinten gedreht, ein leuchtend bunter Vogel mit weit geöffneten Flügeln, als ob er jeden Moment losfliegen oder der Schönheit etwas mitteilen wollte.
Rechts neben dem Bett steht ein glänzender Papageienständer aus Metall. Der Künstler hat den Glanz und die Rasterung des polierten Kupfers realistisch wiedergegeben. Courbets Werk erforscht das Alltagsleben und befreit es von verschiedenen philosophischen, moralischen und politischen Überlegungen, Schemata und Konventionen. Hinter der Frau ist der kunstvoll bemalte antike Teppich zu sehen, aber er liegt im Schatten und sein Muster ist kaum angedeutet, um den Eindruck von Halbdunkel in einem Raum zu erwecken, dessen einziger Lichtpunkt der Körper einer schönen Frau ist. Es ist, als ob die glühend weiche Haut Sie mit ihrer Natürlichkeit und Reinheit beeindruckt.
Das Mädchen erweckt keine harten Emotionen. Ihre Schönheit weckt Bewunderung, nicht Lust. Sie ist weder eine Dienerin, noch eine Sklavin, noch eine romantische Figur. Sie ist ein einfaches, gewöhnliches Mädchen, das faul und allein herumliegt und mit ihrem Liebhaber spielt. Die Farbgebung ist kaum als vielfältig zu bezeichnen: Sie ist auf ein Minimum an Grundtönen reduziert. Es überwiegen Weiß, Grün und warmes Braun. Der einzige kleine helle Akzent ist das Gefieder des Vogels. Vor dem dunklen Hintergrund des Teppichs mit seinem kaum sichtbaren Ornament und der kaum durchscheinenden Landschaft in der Ferne kommt der nackte Körper des Mädchens noch besser zur Geltung. Es strahlt eine entspannte und instinktive Leidenschaft aus, die der Künstler so gekonnt zu vermitteln weiß. Die Kritiker haben bemerkt, dass die Heldin des Films sehr modern aussieht, und sie als "eine echte lebende Französin" bezeichnet.
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Besonders ins Auge fällt der Papagei, der sich in ihrer erhobenen Hand zu befinden scheint. Die Nähe des Vogels zum Gesicht der Frau erzeugt eine direkte Verbindung, eine Art intime Kommunikation. Der Papagei, traditionell ein Symbol für Nachahmung, Wiederholung und das Sprechen, könnte hier die Idee von Imitation oder gar die Verletzlichkeit der Wahrheit andeuten.
Der dunkle, undurchdringliche Hintergrund verstärkt den Fokus auf die zentrale Figur. Die üppige, fast wild wirkende Vegetation im Hintergrund evoziert eine Atmosphäre von Geheimnis und Isolation. Die wenigen Lichtreflexe, die auf die Figur fallen, heben sie von der umgebenden Finsternis hervor und unterstreichen ihre Präsenz. Ein stehender, hölzerner Kamin oder eine Art Gerüst ist angedeutet, was der Szene eine architektonische Komponente verleiht und möglicherweise auf eine gefangene oder eingeschränkte Situation hinweist.
Die Komposition wirkt dynamisch, obwohl die Figur selbst in Ruhe liegt. Die Anordnung der Elemente, die diagonale Linie der Armbewegung der Frau und die Bewegung des Papageis, lenken den Blick des Betrachters und erzeugen eine Spannung.
Es entsteht der Eindruck einer intimen, möglicherweise melancholischen Szene. Die Frau scheint in Gedanken versunken, fast entrückt. Die Kombination aus sinnlicher Darstellung und den symbolischen Elementen lässt Raum für vielfältige Interpretationen. Die Darstellung kann als Allegorie der menschlichen Natur, der Verletzlichkeit und der Suche nach Wahrheit gelesen werden. Die Symbolik des Papageis, verbunden mit der exponierten Position der Frau, legt nahe, dass es um eine Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und der Wahrnehmung durch andere geht.