Brita Charlotta Wattrang (1775-1850) Nils Schillmark
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Nils Schillmark – Brita Charlotta Wattrang (1775-1850)
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Die Dargestellte blickt direkt dem Betrachter entgegen, ihr Blick ist ruhig und leicht melancholisch. Ihre Haltung ist aufrecht, aber nicht steif; sie wirkt gelassen und selbstbewusst. Das Gesicht ist zart modelliert, mit feinen Zügen und einer blassen Hautfarbe, die typisch für die Mode des 18. Jahrhunderts ist. Die Lippen sind schmal und leicht gerötet, die Augen dunkel und ausdrucksstark.
Bemerkenswert ist die aufwendige Frisur der jungen Frau. Sie trägt eine hohe, toupierte Wallemähne, verziert mit einer floralen Komposition aus Rosen und weiteren Blüten in zarten Pastelltönen. Ein feines Netz oder Tüll umgibt das Haar, was dem Gesamtbild eine gewisse Leichtigkeit verleiht. Um ihren Hals trägt sie eine schlichte goldene Kette mit einem kleinen Anhänger.
Die Kleidung der Dargestellten ist repräsentativ für den Rokoko-Stil. Sie trägt ein dunkles Kleid aus Samt oder Brokat, dessen Ausschnitt durch feine Spitze betont wird. Ein breites, hellrosa Band mit großen Schleifen schmückt die Schultern und den Brustbereich. Die Ärmel sind eng anliegend und enden in Puffärmeln, ebenfalls mit rosafarbenen Bändern verziert.
Die Farbgebung des Gemäldes ist gedämpft und harmonisch. Dominieren dunkle Töne wie Schwarz und Dunkelblau, so werden diese durch die hellen Akzente der Blumen und Schleifen aufgelockert. Die subtile Beleuchtung lenkt den Blick auf das Gesicht der Dargestellten und verleiht dem Porträt eine besondere Tiefe.
Subtextuell könnte dieses Bild als Darstellung eines jungen Mädchens aus einem privilegierten Stand interpretiert werden. Die sorgfältige Inszenierung, die kostbare Kleidung und die elegante Frisur zeugen von gesellschaftlichem Status und Reichtum. Der leicht melancholische Gesichtsausdruck könnte auf eine gewisse innere Spannung oder Erwartung hindeuten, vielleicht im Hinblick auf ihre zukünftige Rolle in der Gesellschaft. Die florale Dekoration des Haares könnte als Symbol für Jugend, Schönheit und Vergänglichkeit gelesen werden. Insgesamt vermittelt das Porträt einen Eindruck von Anmut, Würde und einer gewissen Distanziertheit.