After the Rain Arhip Kuindzhi (Kuindschi) (1842-1910)
Arhip Kuindzhi – After the Rain
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Maler: Arhip Kuindzhi (Kuindschi)
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
Kuindzhi ist ein russischer Meister der Landschaft, dessen Natur in seinen Gemälden fast lebendig erscheint, ein lebendiges Wesen, das parallel zum Menschen existiert. "After the Rain" zeigt ein Bauernhaus irgendwo im Süden Russlands - nirgendwo sonst gibt es so satte Farben, eine elektrische Spannung in der Luft, die einem die Nackenhaare zu Berge stehen lässt, dort, wo die empfindlichste Stelle ist. Dunkle, schwere Wolken hängen über der Welt.
Eine Beschreibung von Arkhip Kuindzhis Gemälde "Nach dem Regen".
Kuindzhi ist ein russischer Meister der Landschaft, dessen Natur in seinen Gemälden fast lebendig erscheint, ein lebendiges Wesen, das parallel zum Menschen existiert.
"After the Rain" zeigt ein Bauernhaus irgendwo im Süden Russlands - nirgendwo sonst gibt es so satte Farben, eine elektrische Spannung in der Luft, die einem die Nackenhaare zu Berge stehen lässt, dort, wo die empfindlichste Stelle ist.
Dunkle, schwere Wolken hängen über der Welt. Sie sind ausdrucksstark gemalt, wie ein brodelnder Kessel aus gemischten Farben. Der Regen war gerade von ihnen abgefallen, die scharfen Klingen der Blitze zuckten und der Donner grollte von ihren Zusammenstößen. Aber jetzt ist das Gewitter vorbei, und es gibt eine Lücke in den Wolken, ein schwaches Blau, das mehr ein Vorgeschmack auf einen klaren Himmel ist, als es tatsächlich ist. Diese Lücke reicht aus, damit die Sonne leuchtende Strahlen auf sie werfen kann. Sie leuchten wie ein göttlicher Schein auf einer Wiese, die eine irdische Vision des Paradieses zu sein scheint.
Das Gehöft selbst ist von demselben Licht durchflutet. Kleine Häuser klammern sich aneinander, als hätten sie Angst vor einem Gewitter, eine Straße führt zum schmalen, überfüllten Fluss. Nicht weit davon entfernt grast ein einsames Pferd, und es sind keine Menschen im Bild, nur das vollmundige, nasse Gefühl des vergangenen Gewitters, der Jubel der Natur, die die Säuberung überstanden hat.
Die Slawen glaubten, dass die Erde den Himmel heiratet, wenn der Donner grollt. Die Skandinavier glaubten, es sei Thor, der rotbärtige Gott, der mit seinem Wagen über den Himmel reitet und seinen Hammer gegen die Kreaturen der Finsternis schwingt, die die Welt erobern wollen. Für alle Religionen - heidnische, an die Veränderungen der Natur gebundene - war das Gewitter ein höchster Akt der Reinigung und Liebe, und das ist leicht zu verstehen.
Nach dem Regen atmet die Natur wieder auf. Die Sonne scheint heller zu scheinen, und man atmet so tief ein, dass sich die Luft wie berauschender Wein anfühlt.
"After the Thunderstorm" fängt dieses Gefühl perfekt ein. Es ist, als würde man alle Gewitter seines Lebens noch einmal durchleben.
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Ein sehr schönes Gemälde.
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Im Vordergrund erstreckt sich eine feuchte Wiese, deren Farbe ein leuchtendes, fast übersättigtes Grün aufweist. Das Wasser, das sich durch den kürzlichen Regen auf der Oberfläche gebildet hat, spiegelt das Himmelsbild wider und schafft so eine interessante optische Verbindung zwischen Himmel und Erde. Ein kleines Flüsschen oder ein Bach schlängelt sich durch die Wiese und verstärkt den Eindruck von Bewegung und Erfrischung.
Auf einer erhöhten Position, möglicherweise einem Hügel oder einer Anhöhe, befindet sich ein Bauwerk – vermutlich eine Ruine oder ein verlassenes Gebäude. Die Architektur wirkt schlicht und rustikal, und die Struktur scheint von der Natur zurückerobert zu werden. Ein einzelnes Tier, wahrscheinlich ein Reh oder ein Hirsch, steht in einiger Entfernung vom Gebäude und scheint die Szene zu beobachten.
Die Farbgebung der Darstellung ist insgesamt gedämpft und melancholisch, doch das leuchtende Grün der Wiese und die Reflexionen im Wasser sorgen für einen Hauch von Hoffnung und Wiedergeburt. Der Kontrast zwischen dem düsteren Himmel und der frischen Vegetation erzeugt eine spannungsvolle Atmosphäre.
Das Werk könnte als eine Reflexion über die Vergänglichkeit von Dingen interpretiert werden. Die Ruine steht symbolisch für Verfall und Verlust, während die Natur, die sie umgibt, für Widerstandskraft und Erneuerung steht. Die einsame Tierfigur könnte als ein Symbol für die menschliche Existenz in einer unbeständigen Welt gelesen werden. Der Regen selbst, der zuvor eine Zerstörung mit sich bringen konnte, hat nun die Landschaft erfrischt und belebt, was die zyklische Natur von Leben und Tod veranschaulicht. Der Blick des Betrachters wird durch die Komposition auf die Ruine gelenkt, wodurch ein Gefühl von Kontemplation und Besinnlichkeit entsteht.