Raffael. Renaissance
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с 23 Января
по 29 МартаКалужский музей изобразительных искусств
ул. Ленина, 104
Калуга
Ab dem 23. Januar präsentiert das Kunstmuseum Kaluga die einzigartige Ausstellung „RAPHAEL. DIE RENAISSANCE“. Erstmals in Russland wird die größte Retrospektive der Werke des herausragenden Renaissancekünstlers Raffael Santi gezeigt, der neben Leonardo da Vinci und Michelangelo Buonarroti zu den drei Giganten der Renaissance zählt. Zu sehen sind über 90 Kupferstiche und Lithografien aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, die auf seinen Zeichnungen, Fresken und Mosaiken basieren und aus Privatsammlungen in Großbritannien und Deutschland stammen.
Raffaels Name erstrahlte wie ein heller Stern am Firmament des Weltkulturerbes und offenbarte der Welt sein wahrhaft göttliches Genie. Seine Gemälde und Fresken, die das Wesen der Renaissance widerspiegelten, wurden zum Symbol für den Übergang der Menschheit vom Mittelalter zur Aufklärung und zur Neuzeit.
Großherzöge und einflussreiche Bankiers begehrten seine Gemälde. Der Papst vergab die besten Aufträge und zahlte ihm großzügige Honorare. Raffael, allseits beliebt, strebte sein Leben lang nach Harmonie und begeisterte Humanisten und Meister der Renaissance mit seinen Werken.
Unter den monumentalen Werken des Künstlers nimmt die Freskenreihe in den vatikanischen Loggien eine besondere Stellung ein. Dankbare Nachkommen nannten sie später Raffaels Loggien und seine Bildreihe Raffaels Bibel. An den Decken jedes der dreizehn Gewölbe der Arkaden malte Raffael vier Fresken mit Motiven aus dem Alten und Neuen Testament. Ihre Gesamtzahl von 52 entspricht der Anzahl der Wochen eines Jahres. Gemäß den Kanones des katholischen Gottesdienstes wurden am Ende jeder Woche Predigten für die Bürger Roms über ein bestimmtes Ereignis oder Gleichnis aus der Bibel gehalten.
Im Jahr 1866 schuf der herausragende deutsche Künstler und Kupferstecher Ludwig Gruner, Direktor des Dresdner Königlichen Kupferstecherkabinetts, in Zusammenarbeit mit dem berühmten italienischen Künstler und Präsidenten der Accademia di San Luca, Nicola Consoni, 52 großformatige, getönte Lithografien von Fresken im Stil alter Holzschnitte des 16. Jahrhunderts, die in der Ausstellung vollständig präsentiert werden.
Raffael führt den Betrachter durch die Geschichte, von der Schöpfung der Welt bis zum Kommen des Erlösers. Seine biblischen Szenen wirken wie Fenster in eine neue Welt. Das Ergebnis ist eine harmonische Synthese der antiken und der christlichen Welt, die wohl der Grund für den anhaltenden Ruhm der Loggien ist. Raffael spricht vom Anbruch eines neuen, christlichen Zeitalters im menschlichen Leben. Und obwohl dieses neue Zeitalter auf den Errungenschaften der Antike aufbaut, unterscheidet es sich dennoch von ihr und ist ihr unermesslich überlegen.
Raffael, ein genialer Architekt, erhielt häufig Aufträge für den Entwurf von Kirchen, Kathedralen und Kapellen. Sein wachsender Ruhm weckte das Interesse von Agostino Chigi, einem der reichsten Kaufleute seiner Zeit. Dieser förderte das Genie des Künstlers, indem er ihn häufig beauftragte und ihn dem Papst und anderen italienischen Fürsten vorstellte. Zu Raffaels bedeutendsten Werken, die er für Agostino Chigi schuf, zählt die Chigi-Kapelle, eine Familienkapelle, für deren Kuppel er die Mosaiken entwarf.
Die Ausstellung präsentiert eine Reihe prachtvoller Stiche aus diesen Mosaiken, die Ludwig Grüner 1850 anfertigte. Sie zeigen das Universum nach den Theorien von Ptolemäus und Aristoteles, die seit Raffael durch das kopernikanische und das newtonsche Weltbild abgelöst wurden. Neben dem Allmächtigen stellte Raffael auch die Planeten und Fixsterne dar. Jeder Planet steht, dem mittelalterlichen Denken entsprechend, unter dem Schutz eines Engels und wartet auf ein Zeichen von oben.
Die 30 einzigartigen Kupferstiche nach Zeichnungen Raffaels, die in der Ausstellung zu sehen sind, vermitteln eine besondere Stimmung und bezaubernde Poesie. Diese Illustrationen stammen aus Lucius Apuleius’ Novelle „Amor und Psyche“ aus seinem Roman „Die Metamorphosen“ (Originaltitel: „The Metamorphosen“, auch bekannt als „Der goldene Esel“). Die 1774 in Rom gedruckten Stiche basieren auf Kupferplatten aus den 1530er- bis 1560er-Jahren und wurden von den herausragenden Meistern des 16. Jahrhunderts und Raffaels Zeitgenossen Agostino Veneziano und Maestro B. Del Dado ausgeführt. Besonders deutlich offenbaren diese Illustrationen Raffaels unverwechselbaren Stil, der für seine Harmonie, Transparenz, Klarheit, mühelos ausgewogene Komposition und Erhabenheit bekannt ist und sich durch einen ausgewogenen Zeichenstil, ruhige und nuancierte Darstellungen, weiche Formen, diffuses Licht und abgerundete Konturen auszeichnet.
Raffael erwies sich als außergewöhnlich starker und dynamischer Künstler. Er gilt zu Recht als einer der produktivsten Künstler und einflussreichsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Als Schöpfer zahlreicher Gemälde und Fresken mit religiösen, klassischen und weltlichen Motiven, als Hofmaler des Papstes, als Chefarchitekt des Petersdoms, als Hauptkurator römischer Altertümer und als erster Archäologe des antiken Roms wurde Raffael selbst zum Symbol und zur Verkörperung der Renaissance.
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