Anastasia Slavnova. Reflexionen
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с 6 Марта
по 24 МаяМузей современного искусства Эрарта
Васильевский остров, 29-я линия, д.2
Санкт-Петербург
Anastasia Slavnovas Werk konzentriert sich auf philosophische Themen, die für jeden denkenden Menschen von Bedeutung sind. Ihr zentrales Motiv ist wohl der ewige Kampf zwischen Gut und Böse. „Einem inneren Impuls folgend, erforsche ich Themen, die mich persönlich tief berühren. Allein von meiner eigenen Vision geleitet, gebe ich Bildern eine spezifische Bedeutung, ohne darauf zu achten, wie gut sie sich in ein allgemein anerkanntes Bedeutungsverständnis einfügen“, so die Künstlerin.
Im letzten Jahrhundert wurden Fotografie und Videotechnik erfunden, und die Schrecken der Weltkriege führten zu einem grundlegenden Bewusstseinswandel bei den Überlebenden. Die Malerei gab das Streben nach einer wörtlichen Darstellung der Realität auf. Künstler wandten sich komplexeren, unbewussten und emotionalen Prozessen zu. Anselm Kiefer beispielsweise drückt existenzielle Erfahrungen mit urtümlichen, grundlegenden Materialien der Menschheit aus – Ton, Sand, Holz, trockenem Gras und Asche. Wie ein Alchemist verwandelt er Texturen in Bedeutung. Anastasia Slavnova folgt dieser Tradition und nutzt Texturen zur Bildgestaltung. Zunächst erzeugt sie ein farbenfrohes Chaos auf der Leinwand, das sie anschließend ordnet und auf eine vorgegebene Komposition reduziert.
Die Künstlerin verwendet oft ungewöhnliche Werkzeuge, etwa einen Nudelholz oder eine Wäscherolle, um die Bilder aufzutragen. Asche, Erde, Moos und Äste werden zusammen mit der Farbe auf die Leinwand gegeben. In letzter Zeit experimentiert sie mit verschiedenen Techniken: Ihre Gemälde werden subtiler und verlieren ihre Dreidimensionalität. Auch die Farbpalette verändert sich, da sie nun selbstgemischte Farben anstelle von Industriefarben verwendet und natürliche Pigmente mit einem Bindemittel mischt.
„Kunst braucht keine perfekte Form – sie braucht Hunderte von Formen, Millionen von Ausdrucksmöglichkeiten. Wie das Leben selbst birgt sie zugleich Schrecken und Schönheit“, sinniert Anastasia, während sie mit ihrem Hund, den sie einst vor grausamen Besitzern gerettet hat, am Ufer des Ladogasees entlangspaziert. Diese Spaziergänge durch trostlose Gegenden, wo menschliche Anwesenheit nur durch den verstreuten Müll erkennbar ist, regen sie zum Nachdenken über das Verhältnis und die Spannung zwischen Mensch und Natur an.
Angetrieben von Mitgefühl für alles Lebendige, folgt die Künstlerin diesen Prinzipien nicht nur in ihrer Kunst, sondern auch in ihrem Leben – sie hilft Tieren, säubert das geschützte Seeufer von Tüten und Flaschen und verzichtet auf Fleisch. Sie erkennt tiefgreifende Verbindungen zwischen dem Sichtbaren und dem Verborgenen und verspürt das Bedürfnis, diese Verbindungen aufzuzeigen. Sie konzipiert die kargen Flächen ihrer Leinwände als „psychologische Landschaften, in denen Naturbilder helfen, dem Äußeren zu entfliehen und in die Tiefen des Bewusstseins einzutauchen, um mit dem eigenen Inneren in Kontakt zu treten.“
Über den Autor
Anastasia Slavnova wurde 1994 in Perm in eine Designerfamilie geboren. Sie absolvierte ihr Architekturstudium an der Staatlichen Universität für Architektur und Bauwesen Sankt Petersburg und lebt und arbeitet in Sankt Petersburg. Sie hat an zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen in Russland und Europa teilgenommen. Ihre erste Ausstellung in der Galerie Erarta mit dem Titel „Grenzen auflösen“ fand 2022 statt.
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