Reifendruckkontrollsystem (RDKS) | Leitfaden
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Ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS) erkennt frühzeitig Reifendruckverlust und reduziert so das Risiko typischer Folgen: längerer Bremsweg, Reifenüberhitzung, beschleunigter und ungleichmäßiger Verschleiß sowie die Gefahr eines Reifenplatzers bei hoher Geschwindigkeit. Es ist eines der einfachsten verfügbaren Sicherheitsinstrumente: Eine Warnung wird ausgegeben, der Reifendruck geprüft, die Ursache (z. B. Reifenschaden, Ventilundichtigkeit, Kälte) ermittelt und das Problem behoben, bevor es zu einem Notfall kommt.
Laut Serviceberichten leuchtet die Reifendruckkontrollleuchte meist nicht aufgrund eines Elektronikfehlers auf, sondern aufgrund eines schleichenden Druckverlusts oder einer Änderung der Lufttemperatur. Bei sinkenden Temperaturen fällt der Reifendruck, und das Reifendruckkontrollsystem (RDKS) reagiert darauf als eines der ersten. Erscheint die Warnleuchte während der Fahrt, ist es ratsam, die Geschwindigkeit zu reduzieren, das Fahrverhalten zu überprüfen und den Reifendruck so schnell wie möglich mit einem Reifendruckmesser zu messen – dies ist zuverlässiger als sich allein auf das Aussehen des Reifens zu verlassen.
2 Was tun, wenn die Druckanzeige aufleuchtet?
3 Warum das System möglicherweise lügt und wie man es überprüft
4 Reifenwechsel, saisonale Räder und Sensoren: Praktische Überlegungen
5 Wie Sie den richtigen Reifendruck beibehalten und die Lebensdauer Ihrer Reifen verlängern
Wie das System strukturiert ist und welche Arten es gibt
In Fahrzeugen werden zwei grundlegende Regelungsprinzipien verwendet: die direkte und die indirekte. Der direkte Reifendruck wird mittels Reifendrucksensoren gemessen, während der indirekte Reifendruck vom System anhand von ABS/ESP-Daten gemessen wird und basierend auf der Radgeschwindigkeit einen potenziellen Druckabfall (aufgrund von Änderungen des effektiven Radius) erkennt.
- Direktes Reifendruckkontrollsystem (TPMS) – jedes Rad verfügt über einen energieautarken Sensor, der den Reifendruck (oft auch die Temperatur) misst und die Daten an das Steuergerät übermittelt. Vorteile: hohe Genauigkeit, Anzeige des Reifendrucks für jedes Rad. Nachteile: höhere Kosten, begrenzte Akkulaufzeit und häufig erforderliche Kopplung/Anlernung der Sensoren.
- Indirektes Reifendruckkontrollsystem (RDKS) – keine separaten Drucksensoren; das System vergleicht die Raddrehzahl und warnt vor potenziellem Druckverlust. Vorteile: günstiger, keine Sensoren im Rad, die ausfallen können. Nachteile: zeigt keine präzisen bar/kPa-Werte an, reagiert manchmal verzögert und erfordert nach dem Aufpumpen oder Rotieren der Reifen eine korrekte Kalibrierung.
In vielen Ländern (darunter auch in der EU) ist das Reifendruckkontrollsystem (TPMS) für Neufahrzeuge gesetzlich vorgeschrieben. Die genauen Anforderungen variieren je nach Baujahr und Region. Im Zweifelsfall konsultieren Sie daher am besten die Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs.
Was tun, wenn die Druckanzeige aufleuchtet?
- Beurteilen Sie das Fahrverhalten des Fahrzeugs : Ziehen zur Seite, Vibrationen, schlechtes Lenkverhalten oder ein „schwebendes“ Fahrverhalten sind Gründe, so schnell wie möglich an einem sicheren Ort anzuhalten.
- Prüfen Sie den Reifendruck mit einem Manometer, wenn die Reifen kalt sind (entweder nach dem Parken oder nach einer gemütlichen Fahrt von 2–3 km). Den empfohlenen Reifendruck finden Sie auf einem Aufkleber an der Türsäule/am Türrahmen, am Tankdeckel oder in der Bedienungsanleitung.
- Untersuchen Sie das Rad : Es könnten eine Schraube, ein Schnitt, ein Riss, ein Bruch sowie Spuren von Luftleckagen am Ventilschaft vorhanden sein (einschließlich einer feuchten Spur von Dichtmittel oder Seifenlösung).
- Pumpen Sie den Reifen auf den empfohlenen Druck auf und prüfen Sie innerhalb von 24 Stunden, ob der Druck erneut abfällt. Sollte der Druck weiter sinken, ist eine Lecksuche und -reparatur erforderlich.
- Führen Sie gegebenenfalls einen Reset/eine Kalibrierung durch (insbesondere bei indirekten Systemen). Diese Funktion befindet sich üblicherweise im Bordcomputer oder im Multimedia-Menü.
Wichtig: Wenn Ihr Reifen deutlich platt ist oder Sie eine Beschädigung der Seitenwand vermuten, montieren Sie am besten ein Reserverad oder Notrad und fahren Sie zu einer Reifenwerkstatt. Fahren mit zu niedrigem Reifendruck beschädigt die Reifenkarkasse schnell und kann die Felge beschädigen.
Warum das System möglicherweise lügt und wie man es überprüft
Die häufigsten Ursachen für Fehlalarme oder instabile Messwerte sind:
- Temperatur : Nachts sanken die Temperaturen, wodurch der Luftdruck abfiel und eine Warnung ausgelöst wurde. Nach dem Anstieg der Temperaturen normalisiert sich der Luftdruck teilweise wieder, die Warnung sollte aber dennoch nicht ignoriert werden.
- Die Kalibrierung der indirekten Steuerung geht nach dem Aufpumpen der Räder, dem Drehen der Räder, dem Austausch der Reifen oder dem Ändern der Reifengröße verloren.
- Sensorausfall im Direktsystem: Batterieentladung, mechanische Beschädigung, Oxidation der Kontakte.
- Inkompatible Sensoren bei der Montage eines zweiten Radsatzes: ein häufiges Problem bei Universallösungen, denen die passende Firmware oder fahrzeugspezifische Einstellungen fehlen.
Der Test ist einfach: Vergleichen Sie die Daten des Reifendruckkontrollsystems (TPMS) mit den Messwerten eines funktionierenden Manometers. Die Genauigkeitstoleranzen variieren je nach Hersteller. Bei einer konstant großen Abweichung oder schwankenden Messwerten empfiehlt sich jedoch eine Diagnose und die Überprüfung jedes Sensors auf Fehler.
Reifenwechsel, saisonale Räder und Sensoren: Praktische Überlegungen
Bei direkten Überwachungssystemen befinden sich die Sensoren üblicherweise im Rad – am Ventilschaft oder am Befestigungsband. Bei der Reifenmontage ist es wichtig, den Mechaniker vorab über das Vorhandensein eines Sensors zu informieren; eine unsachgemäße Montage oder Demontage kann diesen beschädigen. Wird ein zweiter Radsatz verwendet, ist es oft praktischer, einen zweiten Satz Sensoren bereitzuhalten und die korrekte Achsvermessung nur einmal durchzuführen – dies beschleunigt die Anpassung an saisonale Veränderungen und reduziert das Fehlerrisiko.
Die Batterie der meisten Sensoren ist wartungsfrei: Ist die Batterie leer, wird der gesamte Sensor ausgetauscht. Die tatsächliche Lebensdauer beträgt in der Regel mehrere Jahre und hängt von der Laufleistung, den Betriebsbedingungen und der Datenübertragungsfrequenz ab. Kurz vor dem vollständigen Entladen der Batterie erkennt das System häufig einen Fehler an einem bestimmten Rad.
Wie Sie den richtigen Reifendruck beibehalten und die Lebensdauer Ihrer Reifen verlängern
- Lassen Sie Ihren Blutdruck mindestens einmal alle 2–4 Wochen und immer vor einer längeren Reise überprüfen.
- Messen Sie den Reifendruck im kalten Zustand und befolgen Sie die Empfehlungen des Fahrzeugherstellers, nicht den auf der Reifenflanke angegebenen Maximaldruck.
- Nach der Reparatur eines Reifenschadens, dem Austausch eines Ventilschafts oder Arbeiten an einer Ventilscheibe sollte der Druck nach 24 Stunden erneut überprüft werden.
- Ignorieren Sie keinen schleichenden Luftverlust: Er ist die häufigste Ursache für Überhitzung, schlechtes Fahrverhalten und beschleunigten Reifenverschleiß.
Benötigen Sie offizielle Informationen zu Reifendrucknormen, Anzeigen und Kalibrierungsverfahren? Die zuverlässigsten Quellen sind die Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeugs und die Serviceunterlagen des Herstellers. Veröffentlichungen von Fachorganisationen und Aufsichtsbehörden für Verkehrssicherheit sind ebenfalls hilfreich, um die Funktionsweise des Reifendruckkontrollsystems (RDKS) zu verstehen.
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