Zusammenfassung von Alex Hills „Worst Friends“
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Dieses 2021 erschienene Buch, das Asya Lavrinovich mitverfasst hat, erzählt eine berührende Geschichte über das Erwachsenwerden, Schulfreundschaften und die typischen Fehler der frühen Teenagerjahre. Im Mittelpunkt stehen die Elftklässlerinnen Taisiya Kozyr und Alevtina Makarova, deren langjährige Freundschaft durch ihre plötzlich aufkeimenden Gefühle für denselben Jungen auf eine harte Probe gestellt wird. Die Mädchen versuchen, ihre Freundschaft durch strenge Regeln zu bewahren, doch das Leben hat andere Pläne.
Die Ursprünge der Mädchenfreundschaft
Die Geschichte beginnt mit einem Prolog, der die Leserin/den Leser zehn Jahre zurückversetzt. Es ist der 1. September, erste Klasse. Der lange Schulflur ist voller geschäftiger Erstklässler. Inmitten dieses Trubels begegnen sich Taisiya Kozyr (von ihren Freunden Tasya genannt) und Alevtina Makarova (Alya). Die Mädchen sind sich in Charakter und Temperament so ähnlich, dass die anderen Kinder sie für Zwillinge halten. Sie gewöhnen sich daran, gleichzeitig zu sprechen und in allem die gleichen Meinungen zu vertreten. Aus dieser zufälligen Begegnung entwickelt sich eine tiefe und dauerhafte Freundschaft.
Über die Jahre haben sie Freud und Leid gleichermaßen geteilt. Sie haben ihren eigenen, unausgesprochenen Ehrenkodex entwickelt – eine Liste von Regeln für wahre Freunde. Die erste Regel lautet: Partnerlook steht nur besten Freundinnen, nichts sollte voreinander verheimlicht werden, und jegliche Probleme sollten sofort besprochen werden. Tasyas und Alis Verhalten basiert auf absolutem Vertrauen. Die Feinde des einen werden automatisch auch die Feinde des anderen. Die sechste Regel besagt, dass man seinem Freund immer helfen soll, denn gemeinsam sind sie stärker. Die siebte Regel lehrt, in jeder Situation Unterstützung zu leisten, aber auch ehrlich zu sein, wenn es dem Freund schlecht geht. Die neunte Regel lautet: Freitagabende sind ausschließlich Mädelsabenden gewidmet, selbst wenn der Weltuntergang bevorsteht.
Die Ankunft eines neuen Schülers
Die Geschichte springt in die elfte Klasse. Das letzte Schuljahr verspricht mit Prüfungen, unzähligen Tests und frühem Aufstehen eine Herausforderung zu werden. Der Schulalltag überfordert die Schüler. Freizeit ist Mangelware. Doch der gewohnte Rhythmus gerät aus den Fugen. Ein neuer Schüler, Oleg Dymarsky, wechselt in eine Parallelklasse. Er ist ein auffälliger Mann und zieht sofort die Aufmerksamkeit der Mädchen auf sich. Tasya und Alya bemerken den Neuen in der Nähe des Informatikraums, als er sich mit seinen Klassenkameradinnen Galya und Lida unterhält. Alya nennt Oleg scherzhaft „frisches Fleisch“, und die Freundinnen beschließen, ihn auf spielerische Weise näher kennenzulernen.
Die Freundinnen hatten normalerweise unterschiedliche Geschmäcker. Die achte Regel ihres Ehrenkodex verbot ihnen strengstens, sich in denselben Mann zu verlieben. Ein Mann teilt sich nicht in zwei Hälften, es sei denn, eine Säge ist im Spiel. Doch Oleg bildete eine Ausnahme. Sein Charme zog beide Mädchen gleichermaßen in seinen Bann. Anstatt ihren Prinzipien treu zu bleiben und die Anziehungskraft zu unterdrücken, trafen sie eine unüberlegte Entscheidung. Tasya und Alya beschlossen, ihre eigenen Regeln zu brechen.
Die Illusion des fairen Wettbewerbs
Die Mädchen erkennen den unvermeidlichen Interessenkonflikt und vereinbaren einen „fairen Wettbewerb“. Jede hat das Recht, Dymarskys Herz zu gewinnen. Der Junge muss seine Entscheidung selbst treffen. Diese psychologische Dynamik – der Kampf um eine einzige emotionale Ressource – untergräbt das traditionelle Vertrauen. Ein fairer Kampf erweist sich in der Praxis als unmöglich. Emotionen siegen über Vernunft und Logik. Die Mädchen beginnen, ihre Handys zu verstecken, Nachrichten zu löschen und heimliche Treffen zu verheimlichen.
Oleg Dymarsky beginnt ein doppeltes Spiel. Er flirtet gleichzeitig mit Tasya und Alya. Der Neue arrangiert Treffen, wirft vielsagende Blicke zu und weckt falsche Hoffnungen. Er genießt die Aufmerksamkeit der beiden beliebtesten Mädchen seiner Klasse und manipuliert ihre Gefühle meisterhaft. Die Freundinnen entfremden sich schnell. Eifersucht, Misstrauen und unausgesprochene Gefühle kommen zum Vorschein. Eine zehnjährige Freundschaft beginnt zu zerbrechen. Die Mädchen vergessen ihre Freitagstraditionen und ihre gegenseitige Unterstützung.
Wahre Ritter im Hintergrund
Während die Mädchen von Olegs Charme geblendet sind, bleiben zwei andere junge Männer im Hintergrund. Gleb Yudin und Makar Boyko sind seit Langem unsterblich in Tasya bzw. Alya verliebt. Gleb ist ein ernster und fürsorglicher Typ. Makar ist ein fröhlicher und offener junger Mann. Sie beobachten, wie ihre Freunde einen Fehler begehen. Yudin äußert Tasya gegenüber direkt seinen Unmut. Er beschimpft Dymarsky und versucht, ihr die Augen für die Situation zu öffnen.
Gleb erklärt, dass Oleg besser für Basketball als für eine feste Beziehung geeignet sei. Tasya verteidigt ihre Entscheidung und gerät daraufhin mit Yudin in Streit. Eine kognitive Verzerrung – der blinde Glaube an ein idealisiertes Bild von Oleg – hindert die Mädchen daran, die Realität realistisch einzuschätzen. Makar und Gleb fühlen sich vernachlässigt, lassen ihre Freundinnen aber in Notlagen nicht im Stich. Sie halten zu ihnen, sind bereit, sie zu unterstützen und beweisen damit ein hohes Maß an emotionaler Intelligenz. Ihre Hingabe steht in starkem Kontrast zum leichtfertigen Verhalten der Neuen.
Der Höhepunkt eines Schulkonflikts
Die Spannungen erreichen ihren Höhepunkt. Olegs Täuschung fliegt auf. Tasya und Alya erkennen, dass Dymarsky nur mit ihnen gespielt hat. Er hatte keine Beziehung geplant, sondern wollte lediglich sein Ego befriedigen. Die Konfrontation mit der harten Realität holt die Freundinnen auf den Boden der Tatsachen zurück. Den Mädchen wird das Ausmaß ihrer Torheit bewusst. Wegen eines leeren Flirts hätten sie beinahe das Wertvollste verloren – ihre Freundschaft.
Der Verlust ihrer Illusionen zwingt Tasya und Alya, ihr Handeln zu überdenken. Sie gestehen sich gegenseitig ihre Schuld ein. Es kommt zu einer lang ersehnten Versöhnung. Das wiederhergestellte Vertrauen gibt ihnen die Kraft, auch andere offene Probleme zu lösen. Die Mädchen beschließen, ihre langjährige Fehde mit Liza Korobkina und ihrer Clique zu beenden. In der Schultoilette trifft Tasya auf Liza, Galya und Lida. Korobkina erwartet, dass Tasya gekommen ist, um ihren Sieg auszukosten und sie zu verspotten. Doch stattdessen entschuldigt sich Tasya aufrichtig bei Liza für die Hänseleien, den salzigen Tee und die ruinierte Strumpfhose. Liza erinnert sich an den kaputten Schminkbeutel und den Schnee in ihrem Rucksack, nimmt die Entschuldigung aber an. Sie vereinbaren einen Waffenstillstand für die verbleibenden sechs Monate des Schuljahres.
Bewusstsein für wahre Gefühle
Befreit von ihrer Besessenheit, bemerken Taisiya und Alevtina endlich diejenigen, die immer für sie da waren. Tasya erkennt, dass ihr Herz zu dem verlässlichen Gleb Yudin gehört. Alya erwidert Makar Boykos aufrichtige Gefühle. Die Jungen verzeihen den Mädchen ihre vorübergehende Schwärmerei für Dymarsky. Zwei starke Paare entstehen, gegründet auf gegenseitigem Respekt, Aufrichtigkeit und langjähriger Bekanntschaft. Die jungen Leute beweisen durch ihr Handeln ihre Liebe und ihre Bereitschaft, in schwierigen Zeiten füreinander da zu sein.
Silvester
Die Geschichte endet am Silvesterabend. Tasya, Alya, Gleb und Makar feiern gemeinsam auf der Straße in der Nähe der Essensstände. Die Mädchen stehen nebeneinander, lächeln sich warmherzig an und beobachten die Jungen. Sie unterhalten sich über ihre alten Freundschaftsregeln. Alya und Tasya sind sich einig, dass wahre Zuneigung keine strengen Listen und Vorschriften braucht. Sie beschließen, nur die zehnte Regel beizubehalten: Silvester immer gemeinsam feiern und glücklich sein.
Als die ersten Glocken erklingen, schenkt Gleb Champagner in Pappbecher ein. Makar umarmt Alya, und Tasya kuschelt sich an Yudin. Der Himmel erstrahlt im Feuerwerk. Boom-boom-boom! Die Jungen jubeln laut und reißen die Arme in die Luft. Vor ihnen liegen das Studium, ausgelassene Partys, Höhen und Tiefen. Doch sie wissen genau: Mit wahren Freunden und geliebten Menschen können sie nichts fürchten. Fröhliche Glückwünsche hallen über ihr neues Glück.
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