Eine Zusammenfassung von Tatjana Korsakowas „Kristallherz“
Automatische übersetzen
Dieses Buch ist ein temporeicher Kriminalroman der russischen Autorin Tatjana Korsakowa aus dem Jahr 2012. Das bemerkenswerteste Merkmal des Werkes ist die organische Verbindung von klassischer Detektivgeschichte, Psychothriller und Liebesgeschichte, wobei die Detektivgeschichte eng mit dem Thema der Überwindung eines schweren psychischen Traumas verwoben ist.
Die Handlung und ein unerwartetes Treffen
Die Geschichte beginnt an einem verschneiten Januarabend. Der Protagonist, der dreißigjährige Kreativdirektor eines angesagten Herrenmagazins, Max Legostaev, fährt auf einer vereisten Straße beinahe eine fremde Frau an. Sie ist verwirrt, reagiert nicht und friert bei -16 °C. Max zeigt Mitgefühl. Er nimmt die Fremde mit in seine Wohnung, um sie vor der Unterkühlung zu retten.
Zuhause wärmt Max seine Besucherin in einem heißen Bad auf. Er bemerkt keine Spuren von Gewalt an ihrem Körper, doch sie ist völlig stumm. Ihre Kleidung ist schlicht, und sie trägt lustige, gestreifte Socken mit getrennten Zehen. Der Protagonist erkennt bald, dass die Fremde ihn deutlich hören kann, aber körperlich nicht in der Lage ist, einen einzigen Laut von sich zu geben.
Max ist fasziniert von der umwerfenden Fernsehmoderatorin Laura Light, die sich als unerreichbarer Star inszeniert. Verwöhnt und gewohnt, Männer zu beherrschen, ist Laura eine weitere Leidenschaft. Eine weitere Leidenschaft von Max ist seine Sammlung von 37 Kristallfiguren von Märchenwesen. Einen Ehrenplatz hat ein kleiner Drache, der ein leuchtend pinkes Herz in seinen Pfoten hält. Die Sammlung ist für Gäste tabu, und nur Laura erlaubt es sich, die Glasfiguren nach Herzenslust umzustellen.
Lisas bittere Vergangenheit
Das gerettete Mädchen heißt Liza Tikhomirova. Vor einem Jahr hatte sie einen schrecklichen Autounfall, bei dem ihre Tante, eine Künstlerin, verbrannte. Liza überlebte und lag acht Tage im Koma. Der erlittene Schock löste eine Aphasie aus. Ihr Verlobter Artem verließ sie, und sie verlor ihre Stelle im Kindergarten. Um zu überleben, kaufte Liza einen gebrauchten Laptop und begann, für den lokalen Science-Fiction-Autor Ivan Semenovich zu tippen.
Auf der Suche nach Heilung stieß Lisa auf ein Forum für einsame Menschen. Dort lernte sie Oksana kennen, die unter dem Pseudonym Evelyn schrieb. Oksana stellte sich als Neurophysiologin vor und versprach, ein Treffen mit dem renommierten Moskauer Professor Poljanski zu arrangieren. Lisa sparte ihre letzten viertausend Dollar und reiste in die Hauptstadt. Am Bahnhof wurde sie von einem freundlichen Mann namens Alexej empfangen, der sich als Evelyns Bruder vorstellte. Er fuhr sie zu einem verlassenen Landhaus.
Dort mischte Alexey ihr ein starkes Schlafmittel in den Kaffee. Lisa belauschte das Gespräch ihrer Entführer. Wie sich herausstellte, war sie in eine Falle gelockt worden, um in einem exklusiven, abgeschotteten Bordell verkauft zu werden. Der Kunde war der einflussreiche Duma-Abgeordnete Jegor Melesch, der sadistische Neigungen hatte. Er suchte gezielt nach einem stummen Opfer. Lisa konnte in letzter Sekunde aus dem Haus fliehen, bevor die Droge ihre volle Wirkung entfaltete. Sie fuhr mit einem Oberleitungsbus an den Stadtrand, wo sie auf der Straße zusammenbrach.
Erzwungene Nähe und Lebensgefahr
Liza schildert ihre Missgeschicke, während sie auf Max’ Laptop tippt. Der Journalist zweifelt zunächst an ihrer Glaubwürdigkeit und vermutet einen typischen Provinzbetrug. Plötzlich taucht die wütende Laura in der Wohnung auf und macht eine Szene aus Eifersucht. Um die Wogen zu glätten, stellt Max Liza als seine neue Haushälterin vor, die bereit ist, im Gegenzug für die versprochene medizinische Versorgung kostenlos zu arbeiten. Laura willigt widerwillig ein.
Liza übernimmt die Haushaltsführung und überrascht Max mit ihren Kochkünsten. Doch ihre Verfolger lassen sie nicht in Ruhe. Zuerst wird sie beinahe von einem unauffälligen, dunklen Auto auf der Straße angefahren. Liza kommt mit einer schweren Rückenverletzung davon. Später, als Max sie zu Polyanskys Klinik fährt, taucht Laura auf der Treppe des medizinischen Zentrums auf. Sie schlägt Liza ins Gesicht. In diesem Moment fällt ein Schuss – ein unbekannter Scharfschütze eröffnet das Feuer auf die Gruppe.
Max gelingt es, die verängstigten Frauen in die Lobby des Gebäudes zu zerren. Eine Kugel zerschmettert eine Granitstufe. Der Angreifer entkommt, und Laura gerät in Panik, da sie glaubt, ihr ehemaliger Chef, Jegor Solodownikow, habe den Mord in Auftrag gegeben. Max schickt Lisa mit dem Taxi nach Hause und verheimlicht ihre Anwesenheit vor der Polizei. Er übernachtet bei Laura und versucht, seine Geliebte zu beruhigen. Lisa ist zu Hause von Unsicherheit geplagt und fühlt sich wie eine Last und eine illegale Einwanderin.
Verrat zur Erlösung
Die Pattsituation eskaliert, als Banditen Max’ Schwester Anyuta entführen. Die Entführer rufen Max an und unterbreiten ihm ein grausames Angebot: das Leben seiner Schwester im Austausch für die Auslieferung der flüchtigen Liza. Max erkennt, dass die Banditen keine Zeugen am Leben lassen werden. Heimlich wendet er sich an seinen Onkel, FSB-General Fjodor Schwets. Der General plant eine Spezialoperation, bei der Max und Liza als Köder dienen sollen. Max ist gezwungen, Verrat vorzutäuschen und Liza nach ihrer Routineuntersuchung aus dem Krankenhaus abzuholen.
Lisa glaubt, Max habe sie an die Sadisten verraten, um sein eigenes Leben zu retten. Er bringt sie zu einer befestigten Hütte außerhalb Moskaus. Alexey verhöhnt die Opfer und erzählt Lisa von der Feuerschale und den Folterinstrumenten, die er für sie vorbereitet hat. Dann hebt er eine Pistole mit Schalldämpfer und zielt auf Max’ Hinterkopf, als er geht. In diesem Moment vergisst Lisa ihre Aphasie. Verzweifelt schreit sie laut auf und warnt Max vor der Gefahr.
Lisa erlangt nach einem schweren Schock ihre Stimme zurück. Ihr Schrei alarmiert eine verdeckte FSB-Spezialeinheit. Ein blitzschneller Angriff beginnt. Alexey wird am Handgelenk verwundet, seine Komplizen werden ausgeschaltet. Im Feuergefecht trifft eine verirrte Kugel Lisa an der Schulter. Max schützt sie mit seinem Körper und rettet ihr so das Leben. Anyuta wird unverletzt aus dem verschlossenen Zimmer im zweiten Stock befreit. Lisa wird ins Krankenhaus eingeliefert, und Max besucht sie, um sie für die erzwungene Täuschung um Verzeihung zu bitten.
Eine Reihe von Missverständnissen und das Finale
Der einflussreiche Sadist Jegor Melesch begeht Selbstmord, um Scham und Entlarvung zu entgehen. Liza erholt sich und kann wieder sprechen. Dennoch fühlt sie sich in Max’ Leben fehl am Platz. Lauras Eifersucht und die Verantwortung, die Max aus Mitleid übernommen hat, ängstigen sie. Anjuta besucht Liza und bittet sie zu bleiben, da sie die aufrichtigen Gefühle ihres Bruders erkennt. Doch Liza beschließt, heimlich aus dem Krankenhaus zu fliehen und nach Belarus zurückzukehren.
Währenddessen trifft Laura in Max’ Wohnung ein. Neidisch auf ihre Rivalin, zerschlägt sie ein Regal mit seiner geliebten Kristallsammlung. Als Max zurückkehrt, behauptet Laura, ein stummes, wütendes Dienstmädchen sei dafür verantwortlich. Verzweifelt wirft Max Lisa hinaus und will sich ihre Ausreden nicht anhören. Lisa macht sich wortlos auf den Weg zum Bahnhof und lässt den Kristalldrachen, den er ihr geschenkt hat, im Regal zurück. Später trifft Max Laura in einem exklusiven Club, wo sie mit ihrem neuen Gönner, einem Oligarchen, prahlt und ihm die Zerstörung gesteht.
Max erkennt seinen schrecklichen Fehler. Er macht sich sofort auf die Suche nach Lisa. Nachdem er eine schwere Lungenentzündung überstanden und die Bahnhöfe der Stadt sowie Leichenhallen durchsucht hat, trifft er schließlich am Belorussky-Bahnhof auf sie. Sie wartet dort mit ihrer Freundin Lena und deren Mann auf den Zug. Max entschuldigt sich bei Lisa. Er überreicht ihr den noch lebenden Kristalldrachen, an dessen Schwanz ein Ehering glitzert. Lisa willigt ein, ihn zu heiraten und findet so ihr lang ersehntes Glück.
- „Eltern“ von William Meredith
- Der große Komponist und "gefährliche Revolutionär" Rimsky-Korsakov
- In der Halle der Akademie der Aquarelle präsentierte sich die Arbeit von Victor Korsakov
- Rimsky-Korsakov. "Sadko." 6+
- „Das Haus am Teufelssee“ von Tatjana Korsakowa, Zusammenfassung
- „Der Ruf des Silbers“ von Tatjana Korsakowa, Zusammenfassung
Adblock bitte ausschalten!
Sie können nicht kommentieren Warum?