NIght Cafe in Arles Vincent van Gogh (1853-1890)
Vincent van Gogh – NIght Cafe in Arles
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Maler: Vincent van Gogh
Ort: Private Collection
Van Gogh selbst zufolge sollte das Gemälde Nachtcafé den Eindruck vermitteln, die Umgebung eines öffentlichen Lokals mit den Augen eines betrunkenen Mannes zu betrachten, dessen Gedanken, Verständnis für das Geschehen und Verstand durch die Trunkenheit getrübt sind. Das Bild wurde auf industriell beschichteter Leinwand gemalt. Das Gemälde stellt das Innere eines Cafés dar. Der Akzent des zentralen Hintergrunds sind die Vorhänge, die von Van Goghs leichter Hand nachlässig gezogen wurden.
Beschreibung von Van Goghs Gemälde Nachtcafé
Van Gogh selbst zufolge sollte das Gemälde Nachtcafé den Eindruck vermitteln, die Umgebung eines öffentlichen Lokals mit den Augen eines betrunkenen Mannes zu betrachten, dessen Gedanken, Verständnis für das Geschehen und Verstand durch die Trunkenheit getrübt sind.
Das Bild wurde auf industriell beschichteter Leinwand gemalt. Das Gemälde stellt das Innere eines Cafés dar. Der Akzent des zentralen Hintergrunds sind die Vorhänge, die von Van Goghs leichter Hand nachlässig gezogen wurden. Die Unbekümmertheit der Linien vermittelt den Eindruck eines leichten Rausches, ja sogar einer Art Schwindel.
Was der Künstler erstaunlich genau wiedergibt, ist das Gefühl, das die Besucher, die ebenfalls auf der Leinwand abgebildet sind, empfinden. Fünf Kunden, die das Schicksal aus verschiedenen Gründen in die Nacht geführt hat, sitzen an Tischen entlang der Wände. Die Tische sind so angeordnet, dass ein Kellner im weißen Anzug jeden der Kunden problemlos bedienen kann.
Es ist unmöglich, die Gesichter der Gäste oder die Linien der Inneneinrichtung klar zu erkennen. Das sehen offenbar auch diejenigen so, die sich an diesem Abend für einen Besuch im Café entscheiden.
In der Mitte des Gemäldes steht ein Billardtisch, zu dem die Kunden nicht eilig kommen, um an diesem Abend eine Partie zu spielen. Im Hintergrund des Gemäldes ist eine Menge Alkohol zu sehen. Offensichtlich will Van Gogh damit eine weitere Aussage über den Zweck des Besuchs im Café machen. Van Gogh stellt dieses Gemälde aus der Sicht eines Besuchers dar, der am Ende des Raumes sitzt und alles beobachtet, was in dem "verschwommenen" Raum vor sich geht.
Die Vorherrschaft von Grün in dem Gemälde ist nicht zufällig. Es ist dieser Grünton, der ein Gefühl von Selbstzerstörung und Einsamkeit vermittelt. Gleichzeitig vermitteln die leuchtend roten Wände ein Gefühl von Unbehagen, Angst und Beklemmung, das die unglücklichen Besucher schnell vergessen werden.
Van Gogh’s Night Café ist ein Ort, an dem jeder seinen Kummer mit einem Schuss, einem anderen billigen oder nicht so billigen Cognac oder Whisky ausschütten kann. Darüber hinaus scheint jeder von Van Gogh porträtierte Gast seine eigene Lebensgeschichte zu haben, die sich grundlegend von der eines anderen Gastes unterscheidet, der zufällig in der gleichen Nacht im Nachtcafé ist.
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Der Raum selbst ist durch eine intensive, rötliche Wandfarbe geprägt, die durch einen grünen Streifen unterbrochen wird. Über dem Tisch hängt eine Reihe von Lampen, die das Licht in den Raum streuen und eine Atmosphäre von Wärme und zugleich auch von Melancholie erzeugen. Eine große Uhr an der Wand, deren Zeiger eine unbestimmte Zeit anzeigen, sowie eine Ansammlung von Flaschen im Hintergrund deuten auf einen Ort der Geselligkeit und des Vergnügens hin.
An den Rändern des Bildes sitzen einzelne Gestalten an Tischen, die in unterschiedlichen Posen dargestellt sind. Ihre Gesichter sind teilweise im Schatten verborgen, was ihnen eine gewisse Unnahbarkeit verleiht und die allgemeine Stimmung des Bildes verstärkt. Die leeren Stühle und Tische verstärken den Eindruck einer stillen, fast verlassenen Atmosphäre.
Die Farbgebung spielt eine zentrale Rolle bei der Wirkung des Werkes. Die kräftigen, kontrastreichen Farben erzeugen eine beinahe greifbare Spannung und lassen den Raum vibrieren. Die dynamische Komposition, die durch die schrägen Perspektiven und die unregelmäßige Anordnung der Elemente gekennzeichnet ist, trägt zu diesem Gefühl bei.
Es scheint, als ob der Künstler nicht primär eine realistische Darstellung des Raumes anstrebte, sondern vielmehr die Atmosphäre und die Gefühlswelt eines Nachtcafés einzufangen. Der Betrachter wird in eine Szene eingeführt, die von Einsamkeit, Kontemplation und einer gewissen Melancholie geprägt ist. Hier wird ein Ort der Begegnung und des Vergnügens zu einem Spiegelbild menschlicher Existenz, der sowohl die Freude als auch die Vergänglichkeit des Lebens thematisiert.