Self-portrait Vasily Ivanovich Surikov (1848-1916)
Vasily Ivanovich Surikov – Self-portrait
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Maler: Vasily Ivanovich Surikov
Surikovs Werk ist bei uns vor allem wegen seiner historischen Gemälde beliebt. Der Morgen einer Streletsky-Erschießung", "Die Beschlagnahme Sibiriens durch Ermak", "Bojarynya Morozova" - diese und andere Gemälde Surikovs sind jedem bekannt. Aber seine Porträts sind nicht weniger interessant, vor allem die Gemälde, die den Künstler selbst zeigen. Im Laufe seines Lebens entstanden etwa fünfzehn Selbstporträts, die einen Einblick in die verschiedenen Lebensjahre Surikovs geben. Das "Selbstporträt" (1913), heute ein wertvolles Exponat in der Tretjakow-Galerie, gilt zu Recht als der Höhepunkt der Kunst des späten Surikow.
Beschreibung des Gemäldes "Selbstporträt" von Wassili Surikow.
Surikovs Werk ist bei uns vor allem wegen seiner historischen Gemälde beliebt. Der Morgen einer Streletsky-Erschießung", "Die Beschlagnahme Sibiriens durch Ermak", "Bojarynya Morozova" - diese und andere Gemälde Surikovs sind jedem bekannt. Aber seine Porträts sind nicht weniger interessant, vor allem die Gemälde, die den Künstler selbst zeigen. Im Laufe seines Lebens entstanden etwa fünfzehn Selbstporträts, die einen Einblick in die verschiedenen Lebensjahre Surikovs geben.
Das "Selbstporträt" (1913), heute ein wertvolles Exponat in der Tretjakow-Galerie, gilt zu Recht als der Höhepunkt der Kunst des späten Surikow. Das drei Jahre vor seinem Tod entstandene Gemälde zeigt die Krise des Künstlers, der den Aufstieg seines Talents weit hinter sich hat.
Das Gemälde zeichnet sich durch seinen kompositorischen Lakonismus aus, der für alle Porträts dieser Zeit typisch ist. Der besondere Effekt der Verschmelzung der dargestellten Figur mit dem Hintergrund beweist, dass Surikov zu Beginn des Jahrhunderts die künstlerischen Prinzipien seiner zeitgenössischen Bewegungen berücksichtigt hat. Dunkle, gedämpfte Töne sollen ein Gefühl von tiefer, verborgener und nach außen hin nicht sichtbarer Dramatik vermitteln. So war der Künstler im Leben: ein wenig wortreich, verschlossen gegenüber Außenstehenden.
Man kann jedoch nicht sagen, dass die dargestellte Figur Verzweiflung oder Traurigkeit ausdrückt. Im Gegenteil, ein Mensch voller innerer Stärke schaut uns aufmerksam und ein wenig streng an. Man würde nie vermuten, dass der Künstler (oder Kosak?) fünfundsechzig Jahre alt ist und viel Leid erlebt hat.
Man könnte versucht sein, Surikovs frühere Werke, die Volkshelden wie Suvorov oder Yermak darstellen, zu übersehen. Eine solche Interpretation würde dem Künstler selbst sicherlich gefallen, der, wie in seinem 1902 entstandenen Selbstporträt zu sehen ist, auf jede erdenkliche Weise betonte, dass zu seinen Vorfahren Kosaken gehörten, starke und kühne Männer.
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Ein dichter, dunkler Bart und ein ebenso dunkles, welliges Haarrahmens verleihen dem Mann ein würdevolles, wenn auch leicht ungepflegtes Aussehen. Die Haare sind nicht präzise gestylt, sondern wirken eher als spontan und natürlich gemalt.
Der Mann trägt ein dunkles Anzugjackett und eine weiße Hemdkragen. Die Farbgebung ist überwiegend düster gehalten, wobei der dunkle Hintergrund die Figur hervorhebt und den Fokus auf das Gesicht lenkt. Die Farbpalette ist eher gedämpft und besteht hauptsächlich aus Braun-, Grau- und Schwarztönen. Die Lichtführung ist relativ gleichmäßig, wodurch die Gesichtszüge klar erkennbar sind, ohne dabei durch dramatische Schatten betont zu werden.
Die Malweise wirkt expressiv und spontan. Pinselstriche sind sichtbar und verleihen dem Bild eine gewisse Lebendigkeit und Unvollkommenheit. Es scheint, als habe der Künstler Wert auf die Wiedergabe der Emotionen und des Charakters des dargestellten Mannes gelegt, anstatt auf eine möglichst realistische Abbildung.
Ein möglicher Subtext könnte die Auseinandersetzung des Künstlers mit seiner eigenen Identität und seinem Selbstbild sein. Der nachdenkliche Ausdruck, die dunkle Farbgebung und die leicht ungeordnete Darstellung lassen auf eine gewisse innere Zerrissenheit oder Lebensmüdigkeit schließen. Es könnte sich auch um eine Darstellung des Künstlers als einer schöpferischen Persönlichkeit handeln, die sich nicht an gesellschaftliche Konventionen hält. Der direkte Blick des Mannes könnte zudem eine Einladung zur Reflexion über das eigene Leben und die eigene Existenz darstellen. Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von Ernsthaftigkeit, Nachdenklichkeit und einer gewissen künstlerischen Verletzlichkeit.