Coliseum Vasily Ivanovich Surikov (1848-1916)
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Vasily Ivanovich Surikov – Coliseum
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BEMERKUNGEN: 1 Ответы
Das Kolosseum
1
Unter der Welt des Kolosseums verbirgt sich eine geheime Unterwelt,
Die einst von Menschen erfüllt war, die nach Spektakeln dürsteten.
Eine Welt aus Gängen, ein Labyrinth voller Schatten:
Dort schufteten Sklaven, ihr Leben wie ein Netz aus Fäden.
Die Ränge erstreckten sich in die Höhe, und die Mauern
Mit ihren Bögen stiegen empor – welch ein Triumph!
Die Themen der Aufführungen waren eintönig –
Wer wird heute sterben, wer wird überleben?
Symbole krönten die Säulen.
Die Loge des Kaisers war sehr
Prächtig. Überall herrschten eigene Gesetze.
Jahrhunderte rollten unaufhaltsam dahin.
Treppen, Säulen, Durchgänge,
Gespräche über Geld und Geschäfte.
Und Tore, unter denen sich Gewölbe spannten.
Und düstere Gedanken an Sünden waberten in der Luft.
2
-Die Drosseln waren zum Mittagessen gut,
Und ich mochte den gekochten Oktopus.
-Tiburius, heute werden uns die Kämpfer
Mit Tod und Ruhm begeistern.
-Meine Schuld… – Ach, hier muss nicht über Schulden gesprochen werden.
Ausschnitte von Gesprächen, ein leichter Windhauch.
Wenn der Durst nach Blut in den Herzen brannte,
Wer war Zeuge dieser Aggression?
Ein Netz wurde gespannt, und ein Nubier wurde gefangen.
Ein Dreizack blitzte auf. Das Blut floss in den Sand.
Rom stöhnte – ein wilder Schrei hallte wider.
Und diese Welt schien dem Himmel kaum würdig zu sein.
3
Purpurnes Feuer, das sich in Zorn verwandelt –
Tötet!
Blutige Saat keimt
In schwarzen Herzen…
Diese Spektakel haben kein Ende.
4
Es wurden Modelle von Schiffen gebaut,
Mechanismen pumpten Wasser hoch.
Eine Seeschlacht ist stärker,
Als alles andere – sie erfreuen das Volk.
Die Organisatoren der Feierlichkeiten
Schaffen etwas Außergewöhnliches.
Und die blaue Wasseroberfläche glitzerte.
Ein Gladiator lässt keine Chance verstreichen,
Wenn eine besteht, zu überleben.
5
Eine Schüssel mit gekochtem Fleisch wiegt schwer,
Lieber hätte ich Spargel gegessen und Wein getrunken.
Vor dem Betreten der Arena ist der Athlet wütend.
Der römische Frühling erfreut offensichtlich niemanden.
Nein, erfreut niemanden – die Handfläche schwitzt.
Soll man Angst vor dem Tod haben? Der Aufsturz ist bitter.
Der Sand blendet – wie Feuer.
Und die Hand schwitzt und zittert leicht.
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Der Künstler hat hier eine Perspektive gewählt, die dem Betrachter einen Blick von unten ermöglicht, wodurch die monumentale Größe des Bauwerks betont wird. Der Himmel ist in gedämpften Grautönen und Weiß abgebildet, was eine Atmosphäre der Melancholie und des Verfalls vermittelt. Die Wolken sind locker aufgetragen und tragen zur diffusen Lichtstimmung bei.
Vor dem Bauwerk erstreckt sich eine Art unebene Landschaft, vermutlich eine Ruine oder ein Gelände, das durch die Erosion des Bauwerks entstanden ist. Hier finden sich einige größere Steine und Trümmerteile, die zusätzlich den Eindruck von Verfall und Vergänglichkeit verstärken.
Die Malweise ist locker und impressionistisch. Die Pinselstriche sind deutlich erkennbar und verleihen dem Bild eine gewisse Spontaneität und Flüchtigkeit. Die Details sind reduziert, und der Fokus liegt auf der Gesamtwirkung und der Atmosphäre.
Es liegt die Vermutung nahe, dass das Werk eine Reflexion über die Vergänglichkeit von Macht und Zivilisation sein könnte. Das Bauwerk, einst ein Symbol der römischen Größe und Stärke, steht nun in Ruinen da, als Zeugnis der Unbeständigkeit menschlicher Errungenschaften. Der Kontrast zwischen der einstigen Pracht und dem gegenwärtigen Zustand erzeugt eine tiefe Melancholie und regt zum Nachdenken über die Bedeutung von Geschichte und Erinnerung an. Der Künstler hat hier also nicht nur ein Bauwerk dargestellt, sondern auch eine Geschichte erzählt, eine Geschichte von Aufstieg und Fall, von Glanz und Verfall.