March, Esteban (Spanish, 1600-1660) Spanish artists
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Spanish artists – March, Esteban (Spanish, 1600-1660)
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Ein bedeutender Teil der Szene wird von einer großen Herde Tiere eingenommen: Schafe, Ziegen und Rinder drängen sich dicht aneinander und bewegen sich in Richtung des Bildausschnitts. Die Darstellung der Tiere ist dynamisch; sie wirken fast wie eine lebende Welle, die sich vorwärtsbewegt. Im Hintergrund erstreckt sich eine weitere Gruppe von Tieren, deren Details durch die Distanz und das trübe Licht weniger deutlich erkennbar sind.
Die Farbgebung ist charakteristisch für die Zeit um 1600: erdige Töne dominieren, wobei Rottöne, Gelb-Orangetöne und Brauntöne in der Darstellung der Figuren und Tiere verwendet werden. Der Himmel ist von dunklen Wolken bedeckt, was eine Atmosphäre der Bedrohung oder des Unbehagens verstärkt. Das Licht fällt ungleichmäßig auf die Szene, wodurch bestimmte Bereiche hervorgehoben und andere in Schatten getaucht werden.
Die Anordnung der Figuren und Tiere lässt vermuten, dass es sich um eine Darstellung einer Flucht oder eines Notfalls handelt. Die Abwendung der zentralen Figur könnte ein Zeichen für eine bevorstehende Gefahr sein, während die Bewegung der Tierherde auf einen instinktiven Drang zur Rettung hindeutet. Es liegt eine gewisse Dramatik in der Szene vor, die durch die dynamische Komposition und die expressive Darstellung der Figuren verstärkt wird. Die Landschaft wirkt unbarmherzig und trägt zum Gefühl der Verzweiflung bei.
Die Malweise ist von einer gewissen Unruhe geprägt; die Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur Lebendigkeit der Szene bei. Es scheint, als ob der Künstler versucht hat, einen flüchtigen Moment einzufangen, eine Situation voller Bewegung und Emotionen. Die Detailgenauigkeit in den Gesichtsausdrücken und Gewändern deutet auf ein hohes Maß an handwerklichem Können hin. Insgesamt erweckt das Werk den Eindruck einer biblischen oder mythologischen Erzählung, die von Not, Flucht und vielleicht auch Hoffnung handelt.