Forest blockage. The second half of 1870 19, 9h31, 7 Ivan Ivanovich Shishkin (1832-1898)
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Ivan Ivanovich Shishkin – Forest blockage. The second half of 1870 19, 9h31, 7
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Der Vordergrund wird von einem massiven, umgestürzten Baumstamm dominiert, der in seinem Verfallsprozess detailreich dargestellt ist. Moos und andere Vegetation besiedeln seine Oberfläche, was den Eindruck von Alter und Vergänglichkeit verstärkt. Die Darstellung des Bodens ist ebenfalls sehr detailliert; einzelne Gräser und Wurzeln sind erkennbar, was die Textur und die organische Beschaffenheit des Waldbodens betont.
Die Bäume im Hintergrund verschwimmen zunehmend zu einer dicht gedrängten Wand aus Stämmen und Ästen. Die Linienführung ist hier weniger präzise, was eine gewisse Unschärfe und Tiefe erzeugt. Das Licht scheint von oben zu fallen, wodurch die Oberflächen der Baumstämme und des Bodens plastisch hervorgehoben werden.
Die Zeichnung vermittelt ein Gefühl von Wildheit und Naturgewalt. Der umgestürzte Baumstamm könnte als Symbol für die Zerstörungskraft der Natur interpretiert werden, aber auch für den Kreislauf von Leben und Tod im Wald. Die Dichte des Waldes erzeugt eine Atmosphäre der Isolation und Abgeschiedenheit. Es entsteht ein Eindruck von einem Ort, der dem Menschen weitgehend entfremdet ist und in dem die Gesetze der Natur ungestört herrschen.
Die Zeichnung scheint weniger an einer realistischen Wiedergabe interessiert zu sein als vielmehr an der Erforschung der Formen und Strukturen des Waldes. Die Linienführung ist expressiv und dynamisch, was dem Bild eine gewisse Lebendigkeit verleiht. Es liegt ein starker Fokus auf die Darstellung von Textur und Materialität vor, was die sinnliche Erfahrung des Betrachters anspricht. Insgesamt wirkt das Werk introspektiv und nachdenklich machend.