The Holy Family with Saint Francis Peter Paul Rubens (1577-1640)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Peter Paul Rubens – The Holy Family with Saint Francis
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Zu ihrer Rechten steht ein älterer Mann mit langem Bart, der vermutlich den Vater des Kindes darstellt. Er lehnt sich an eine bankartige Konstruktion, sein Blick ist dem Kind und der Frau zugewandt. Seine Kleidung ist in gedeckten Tönen gehalten, was ihn dem strahlenden Rot der Mutter gegenüberstellt.
Links von der Frau kniet ein Mann in braunem Franziskanermantel, der seinen Blick dem Kind zuwendet. Die Haltung des Franziskus deutet auf Ehrfurcht und Verehrung hin. Ein dunkler Hintergrund und eine teilweise verdeckte Landschaft im Hintergrund lassen den Fokus auf die zentrale Gruppe lenken.
Der Rahmen des Bildes wird von einer Ruine und einer Baumkrone gebildet, die eine gewisse architektonische und natürliche Umrahmung bieten. Die Wolken am Himmel deuten auf eine dramatische Lichtstimmung hin.
Die Komposition erzeugt einen Eindruck von Wärme und Geborgenheit, unterbrochen durch die Präsenz des Franziskus, der eine spirituelle Dimension hinzufügt. Die Kontraste in der Farbgebung – das leuchtende Rot der Mutter, das gedeckte Blau des Vaters und das erdige Braun des Franziskus – tragen zur Dynamik der Szene bei.
Die Darstellung des nackten Kindes könnte als Hinweis auf dessen unschuldige Natur und seine Verbindung zu einer vorweltlichen, natürlichen Existenz interpretiert werden. Die Anwesenheit des Franziskus, der sich der Welt und ihren materiellen Gütern entledigt hat, könnte als Spiegelbild dieser Reinheit dienen. Das Gemälde thematisiert somit möglicherweise die Verbindung zwischen irdischer Familie und spiritueller Hingabe, zwischen der Weltlichkeit des menschlichen Lebens und der Suche nach göttlicher Nähe. Die Ruine im Hintergrund könnte zudem als Symbol für Vergänglichkeit und die Notwendigkeit stehen, sich auf das Ewige zu konzentrieren.