Roses and Jasmine in a Delft Vase – 1880 Pierre-Auguste Renoir (1841-1919)
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Pierre-Auguste Renoir – Roses and Jasmine in a Delft Vase – 1880
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Die Blumen selbst sind in einer fast ungeordneten Fülle angeordnet. Rosen in verschiedenen Rosatönen und mit zarten Übergängen zum Weiß dominieren die Komposition, ergänzt durch leuchtend gelbe Chrysanthemen und weitere, weniger identifizierbare Blüten. Die Darstellung ist weniger an eine botanische Genauigkeit als vielmehr an die Wiedergabe des flüchtigen Eindrucks der Farben und Formen gebunden. Pinselstriche sind deutlich sichtbar und verleihen dem Werk eine lebendige, fast skizzenhafte Qualität.
Der Hintergrund ist bewusst unscharf gehalten, lediglich ein graulich-grüner Farbton deutet auf eine Wand oder einen Draperie hin. Diese Unschärfe lenkt die Aufmerksamkeit vollständig auf die Blumen und das Gefäss, verstärkt deren räumliche Tiefe und unterstreicht die dreidimensionale Wirkung.
Die verstreuten Blütenblätter und Blätter am Fuss des Gefässes deuten auf eine gewisse Vergänglichkeit hin, auf das Verwelken der Schönheit. Diese Anspielung auf die Kurzlebigkeit der Natur, ein häufiges Motiv in der Stilllebenmalerei, verleiht dem Werk eine subtile Melancholie. Die Fülle und Üppigkeit der Blumen stehen im Kontrast zu dieser Vergänglichkeit und erzeugen eine Spannung zwischen Freude und Abschied.
Es liegt die Vermutung nahe, dass die Darstellung nicht nur eine Wiedergabe von Naturbeobachtungen darstellt, sondern auch eine Reflexion über die flüchtige Schönheit des Augenblicks und die Unvermeidlichkeit des Wandels. Die Künstlerin hat hier eine Momentaufnahme eingefangen, die sowohl sinnlich als auch kontemplativ wirkt. Die Wahl des Delft-Gefässes könnte zudem eine Anspielung auf die Tradition der niederländischen Stilllebenmalerei sein, die hier jedoch in einer zeitgenössischen und lockeren Interpretation wiedergegeben wird.